Marc Márquez ist sicher: «Honda wird hart arbeiten»

Von Frank Aday
MotoGP

Nach seinen beiden Stürzen beim Jerez-Test geht Marc Márquez mit einigen Sorgen in die Winterpause. Wird es Honda gelingen, ihm 2016 wieder ein konkurrenzfähiges Bike bereitzustellen?

Zum ersten Mal seit 2011 feierte Marc Márquez am Ende der Saison keinen Weltmeistertitel. Er musste sich mit WM-Rang 3 hinter den Yamaha-Stars Jorge Lorenzo und Valentino Rossi abfinden. Insgesamt sechs Rennstürze warfen Márquez in der Gesamtwertung weit zurück. Die Saison 2015 verlief für Honda und Marc Márquez nicht nach Wunsch.

Hinzu kamen die Anfeindungen mit Valentino Rossi und eine Prügelei mit zwei italienischen TV-Journalisten, die in Márquez’ Haus eindringen wollten. «Es war eine Saison, die durch alle Arten von Emotionen geprägt war. Ich bin extrem dankbar, dass ihr immer an meiner Seite wart», bedankte sich der 22-jährige Spanier bei seinen Fans.

Das Repsol Honda Team beendete den ersten Teil der Vorbereitungen auf 2016 in Jerez mit dem Wissen, dass noch viel Arbeit an der RC213V für 2016 zu tun ist. Das betrifft vor allem die neue Einheitselektronik von Magneti Marelli. Marc Márquez, der am Freitag zwei Stürze verkraften musste, legte nach 67 Runden eine Zeit von 1:39,17 min vor. Seine Qualifying-Zeit beim Jerez-GP im Mai lag bei 1:38,300 min. Zunächst stürzte Márquez in der Linkskurve 3 per Highsider. Später verlor er in der Rechtskurve 1 die Front.

«In der letzten Woche hatten wir noch drei Testtage, die sehr wichtig für uns waren. Am Ende lagen uns einige interessante Informationen vor, die wir an unsere Kollegen bei HRC weitergaben. Wir haben großartiges Potenzial, auf dem wir aufbauen können, aber es liegt noch viel Arbeit vor uns. Honda wird wieder sehr hart arbeiten. Ich bin mir sicher, dass wir in Sepang mit sehr großen Verbesserungen aufwarten können», schreibt Márquez in seinem Blog für Sponsor Repsol.

Erneut macht der Motor der RC213V den Piloten zu schaffen. Bereits 2015 war der zu aggressive Motor das Hauptproblem der Honda-Fahrer. Ob der neue Motor besser ist, ließ sich wegen der zahlreichen Elektronikprobleme noch nicht feststellen. Somit ging das Repsol-Honda-Team mit großen Zweifeln in die Phase des Testverbots in Dezember und Januar.

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