Danilo Petrucci: «Casey Stoner heiterte mich auf»

Von Frank Aday
MotoGP
Danilo Petrucci

Danilo Petrucci

Danilo Petrucci hält sich nach seinem schweren Sturz beim Phillip Island-Test noch immer in Australien auf. Voraussichtlich kann er erst am Mittwoch zurück nach Italien reisen.

Nachdem er sich beim MotoGP-Test auf Phillip Island den zweiten, dritten und vierten Mittelhandknochen der rechten Hand gebrochen hatte, wurde Danilo Petrucci am Montagmorgen im Alfred Hospital von Melbourne operiert.

Petrucci und das Team Octo Pramac Yakhnich hoffen nun darauf, dass er zum Saisonstart 2016 am 20. März wieder fit ist und beim Grand Prix von Katar am Start stehen wird. Für Petrucci begann ein Wettlauf gegen die Zeit, denn bis zum ersten Training in Katar sind es nur noch 19 Tage.

«Mir geht es schon viel besser», versicherte Petrucci im Rahmen des Superbike-Saisonauftakts auf Phillip Island. «Als ich stürzte und auf den Boden aufschlug, bemerkte ich sofort, dass ich verletzt war. Die Ärzte setzen zwei Platten und ein paar Schrauben ein. Wenn alles gut läuft, fliege ich am Mittwoch zurück nach Italien. Die Hand ist noch immer geschwollen und mit Blut gefüllt. In diesem Zustand kann ich nicht fliegen. Ich habe aber keine Schmerzen und kann sogar meine Finger bewegen.»

Wie geht es mit Petruccis Reha weiter? «Sobald ich in Italien lande, bringt mich Ducati nach Modena zu Professor Catani. Wir werden sehen, was er tun kann. Ich werde zudem von einem Physiotherapeuten der Clinica Mobile betreut», erklärte Petrucci gegenüber «GPone».

Am 20. März findet der Saisonauftakt in Katar statt. «Ich werde dort sein und will einen Versuch wagen. Ich habe mit sehr erfahrenen Ärzten in Australien gesprochen, die mir von Fahrern berichteten, die dieselbe Verletzung hatten wie ich. Ich weiß, dass drei Wochen nicht viel sind, aber ich werde alle Hebel in Bewegung setzen.»

Doch den dreitägigen Test in Katar wird Petrucci verpassen. «Stoner heiterte mich auf, denn er sagte mir, dass sich für das Rennen im Vergleich zum Test alles ändert. Ich muss Casey für viele Dinge danken. Bei den vergangenen Tests war er in der Box sehr präsent. Ich hatte nicht erwartet, dass er sich so sehr einbringt. Er stellte mir und den Technikern sehr viele Fragen. Ich habe ein gutes Verhältnis zu Casey, weil er schon in jungen Jahren mit meinem Vater zusammenarbeitete, als er für KTM fuhr. Nach meinem Sturz kam er in das Medical Center und arrangierte Termine mit Ärzten in Melbourne.»

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