Andrea Dovizioso (Ducati): «Rennen wird anders sein»

Von Oliver Feldtweg
Andrea Dovizioso

Andrea Dovizioso

Ducati-Werkspilot Andrea Dovizioso lässt sich durch Platz 8 beim Katar-Test nicht entmutigen. «Beim Katar-GP ist alles möglich. Wir können um den Sieg fighten – oder auf Platz 7 landen», meint er.

Achter Gesamtrang beim Nachttest in Katar, wo Andrea Dovizioso 2015 beim Grand Prix aus der Pole Position losfuhr und dann das Rennen als Zweiter hinter Rossi beendete. Mit der 2016-Ducati kam «Dovi» über eine Zeit von 1:55,700 min nicht hinaus.

Seine Pole-Zeit von 2015: 1:54,113 min.

«Wir wollten heute am dritten Abend zwei Kleinigkeiten am Motorrad testen, aber die Bedingungen waren etwas anders als gestern. Am Ende haben wir den weichen Vorderreifen verwendet. Denn Michelin hat jetzt angekündigt, dass man die Allocation für das GP-Weekend ändern wird. Das Bike hat sich mit diesem Reifen nicht gut angefühlt. Der Grip war zwar deutlich besser, aber die Balance hat nicht funktioniert», schilderte der Italiener. «Ich konnte das Potenzial des Hinterreifens nicht nützen, weil der Reifen vorne sehr schlecht war. Ganz am Schluss haben wir die zwei Änderungen vorgenommen, dadurch hat sich die Situation gebessert. Leider habe ich keine richtige gute Rundenzeit erzielt, aber dafür sieben sehr ähnlich gute Runden. Erfreulich: Wir haben den nötigen Speed, darüber bin ich happy. Lorenzo hat heute eine Rennsimulation gemacht, da ist er sehr ähnliche Zeiten gefahren wie wir am Donnerstag. Aber das ist schwer zu analysieren, weil die Verhältnisse täglich anders sind.»

«Wir gehen jetzt optimistisch ins erste Rennen, denn wir haben den Speed, den wir brauchen. Und nach neun Testtagen in vier Wochen auf drei verschiedenen Rennstrecken habe ich ein recht gutes Gefühl. Aber wir müssen beim Grand Prix in zwei Wochen alles tun, um neue Situationen zu managen, denn es geschieht viel Unvorhersehbares», ahnt der Routinier.

«Dovi» kämpfte in Katar 2015 um den Sieg. Traut er sich das auch 2016 zu? «Das letzte Jahr war anders. Damals waren die meisten Gegner beim ersten Rennen nicht ausreichend vorbereitet», meint der Ducati-Werkspilot. «In zwei Wochen kann hier alles passieren. Wir haben den Speed, das beruhigt mich. Aber es liegt alles eng beisammen. Wir können um den Sieg kämpfen, es kann aber auch passieren, dass wir im Ziel auf Platz 7 eintreffen. Das Rennen wird sich sehr stark von diesem Test unterscheiden. Da werden wir komplett andere Ergebnisse sehen. In den neun Testtagen haben wir eine Menge Stürze gesehen. Wenn du an einem GP-Weekend stürzt, kann das einen grossen Unterschied in der Performance nach sich ziehen. Es wird wichtig sein, dass man drei Tage auf dem Motorrad sitzen bleibt. Dann werden wir sehen, was passiert.»

Die Gesamtzeiten des Katar-Tests (2. bis 4. März)

1. Jorge Lorenzo, Yamaha, 1:54,810
2. Scott Redding,. Ducati, 1:55326
3. Maverick Vinales, Suzuki, 1:55,333
4. Marc Márquez, Honda, 1:55,402
5. Valentino Rossi, Yamaha, 1:55,429
6. Andrea Iannone, Ducati, 1:55,508
7. Cal Crutchlow, Honda, 1:55,592
8. Andrea Dovizioso, Ducati, 1:55,700
9. Héctor Barbera, Ducati, 1:55,733
10. Dani Pedrosa, Honda, 1:55,857
11. Pol Espargaró, Yamaha, 1:55,882
12. Yonny Hernandez, Ducati, 1:55,894
13. Bradley Smith, Yamaha, 1:55,966
14. Loris Baz, Ducati, 1:56,057
15. Aleix Espargaró, Suzuki, 1:56,126
16. Michele Pirro, Ducati, 1:56,591
17. Tito Rabat, Honda, 1:57,027
18. Alvaró Bautista, Aprilia, 1:57,043
19. Jack Miller, Honda, 1:57,046
20. Eugene Laverty, Ducati, 1:57,146
21. Stefan Bradl, Aprilia, 1:57,340
22. Hiroshi Aoyama, Honda, 1:58,347
23. Takuya Tsuda, Suzuki, 2:00,291

Die Testzeiten in Katar, 23 Uhr Ortszeit (4. März)

1. Jorge Lorenzo, Yamaha, 1:54,810
2. Scott Redding, Ducati, 1:55326
3. Maverick Vinales, Suzuki, 1:55,333
4. Marc Márquez, Honda, 1:55,402
5. Valentino Rossi, Yamaha, 1:55,429
6. Andrea Iannone, Ducati, 1:55,535
7. Cal Crutchlow, Honda, 1:55,592
8. Andrea Dovizioso, Ducati, 1:55,700
9. Héctor Barbera, Ducati, 1:55,733
10. Pol Espargaró, Yamaha, 1:55,882
11. Yonny Hernandez, Ducati, 1:55,894
12. Bradley Smith, Yamaha, 1:55,966
13. Loris Baz, Ducati, 1:56,057
14. Dani Pedrosa, Honda, 1:56,142
15. Aleix Espargaró, Suzuki, 1:56,419
16. Michele Pirro, Ducati, 1:56,591
17. Tito Rabat, Honda, 1:57,027
18. Alvaró Bautista, Aprilia, 1:57,043
19. Jack Miller, Honda, 1:57,046
20. Eugene Laverty, Ducati, 1:57,146
21. Stefan Bradl, Aprilia, 1:57,340
22. Takuya Tsuda, Suzuki, 2:00,291

Die Testzeiten in Katar, 23 Uhr Ortszeit (3. März)

1. Maverick Vinales, Suzuki, 1:55,436.
2. Andrea Iannone, Ducati, 1:55,508.
3. Jorge Lorenzo, Yamaha, 1:55,535.
4. Scott Redding, Ducati, 1:55,677.
5. Héctor Barbera, Ducati, 1:55,815.
6. Andrea Dovizioso, Ducati, 1:55,856.
7. Dani Pedrosa, Honda, 1:55,857.
8. Valentino Rossi, Yamaha, 1:55,947.
9. Marc Márquez, Honda, 1:56,046.
10. Aleix Espargaró, Suzuki, 1:56,126.
11. Pol Espargaró, Yamaha, 1:56,173.
12. Loris Baz, Ducati, 1:56,427.
13. Cal Crutchlow, Honda, 1:56,584.
14. Yonny Hernandez, Ducati, 1:56,667.
15. Tito Rabat, Honda, 1:57,263.
16. Bradley Smith, Yamaha, 1:57,267.
17. Eugene Laverty, Ducati, 1:57,670.
18. Alvaró Bautista, Aprilia, 1:57,721.
19. Jack Miller, Honda, 1:57,789.
20. Michele Pirro, Ducati, 1:58,113
21. Hiroshi Aoyama, Honda, 1:58,347.
22. Stefan Bradl, Aprilia, 1:58,418.

Die Testzeiten Katar, 23 Uhr Ortszeit (2. März)

1. Jorge Lorenzo, Yamaha, 1:55,452
2. Maverick Vinales, Suzuki, 1:55,880
3. Valentino Rossi, Yamaha, 1:55,894
4. Andrea Iannone, Ducati, 1:56,119
5. Scott Redding, Ducati, 1:56,213
6. Héctor Barbera, Ducati, 1:56,320
7. Andrea Dovizioso, Ducati, 1:56,388
8. Cal Crutchlow, Honda, 1:56,510
9. Bradley Smith, Yamaha, 1:56,517
10. Marc Márquez, Honda, 1:56,523
11. Aleix Espargaró, Suzuki, 1:56,522
12. Pol Espargaró, Yamaha, 1:56,747
13. Dani Pedrosa, Honda, 1:56,910
14. Yonny Hernandez, Ducati, 1:57,021
15. Loris Baz, Ducati, 1:57,121
16. Jack Miller, Honda, 1:57,850
17. Michele Pirro, Ducati, 1:57,891
18. Tito Rabat, Honda, 1:58,016
19. Stefan Bradl, Aprilia, 1:58,066
20. Eugene Laverty, Ducati, 1:58,269
21. Hiroshi Aoyama, Honda, 1:58,744
22. Alvaró Bautista, Aprilia, 1:58,753
23. Takuya Tsuda, Suzuki, 2:00,578

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