Mick Doohan: «Lorenzo und Márquez gleich schnell»

Von Frank Aday
MotoGP
500-ccm-Legende Mick Doohan ist davon überzeugt, dass sich Marc Márquez und Jorge Lorenzo in Sachen Talent und Speed gegenseitig in nichts nachstehen. «Es gibt keinen Zweifel, dass die beiden weiter Rivalen sein werden.»

Bei den «Laureus World Sports Awards» in Berlin gab MotoGP-Legende und fünffacher 500-ccm-Weltmeister Mick Doohan seine Meinung zum aktuellen Status der MotoGP-Weltmeisterschaft preis und erklärte, wen er in den nächsten Jahren an der Spitze erwartet.

Der Australier, der genau weiß, wie man gegen harte Rivalen um einen WM-Titel kämpft, hat das Gefühl, dass Marc Márquez und Jorge Lorenzo nur am Anfang ihrer Geschichte stehen. «Márquez und Lorenzo sind beide wahrlich an der Spitze ihres Spiels. Was das Talent betrifft, sind sie beide ähnlich. Lorenzo ist etwas berechnender in der Art und Weise, wie er die Rennen angeht. Márquez ist eher hitzig, aber beide sind gleich schnell. Für sie hängt es davon ab, wie die Maschine funktioniert: das Vertrauen, das sie vom Motorrad bekommen und was sie herausholen können, um sich in eine siegfähige Position zu bringen», erklärte Doohan gegenüber «motogp.com».

Während seiner Zeit an der Spitze des Motorradrennsports war Doohan fast unschlagbar. Nur vier Mal in seinen fünf Titeljahren landete er nicht auf dem Podium. «Egal in welcher Ära du bist, selbst wenn jemand dominiert wie Márquez es getan hat, es gibt normalerweise immer jemanden der ihn pusht. Márquez ist jung, Lorenzo auch. Es gibt keinen Zweifel, dass die beiden in den nächsten drei oder vier Jahren weiter Rivalen sein werden.» 2017 wechselt Jorge Lorenzo von Yamaha in das Ducati-Werksteam. Er will den Roten den ersten MotoGP-Titel seit 2007 ermöglichen.

Es ist noch immer sehr früh in dieser Saison, aber Doohan, der selbst ehemaliger Repsol Honda-Fahrer ist, ergänzte zu den Stürzen von Lorenzo und Valentino Rossi in Argentinien und Austin: «Lorenzo hat bereits einmal nicht ins Ziel geschafft, Rossi hat es einmal nicht geschafft. Es kann gut sein, dass das in Márquez’ Karten spielt und er dominantes Jahr zeigt.» Derzeit liegt Márquez 17 Punkte vor Lorenzo und 24 vor Jerez-Sieger Rossi.

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