Dani Pedrosa: Von Repsol-Honda zu Movistar-Yamaha?

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Dani Pedrosa

Dani Pedrosa

Dani Pedrosa würde ein Tapetenwechsel nach elf Jahren Repsol-Honda gut tun. Deshalb zeichnet sich ab: Wenn Maverick Vinales nicht kommt, fährt Pedrosa 2017 bei Movistar-Yamaha.

Bisher haben nur Valentino Rossi (2017 und 2018 bei Movistar-Yamaha), Bradley Smith (2017 und 2018 bei Red Bull KTM) sowie Jorge Lorenzo (er fährt zwei Jahre bei Ducati Corse) neue MotoGP-Verträge unterschrieben.

Jetzt wird natürlich in allen Medien wild spekuliert, welcher Spitzenfahrer den nächsten Schachzug macht.

Mit besonderem Interesse wird beobachtet, wer den zweiten Platz neben Valentino Rossi im Yamaha-Werksteam erhalten wird.

Rossi hat schon in Texas ausgeplaudert, dass Vinales, Pedrosa und Iannone die besten Karten hätten.

Maverick Vinales zeigt sich hin- und hergerissen. Er tendiert aber zum Verbleib bei Suzuki Ecstar-Team, denn dort winkt ihm der Nummer 1-Status und ausserdem eine höhere Fahrergage. Aber bisher hat Vinales keine Entscheidung getroffen.

Andrea Iannone kann zwischen Ducati Corse wählen, wo er noch auf ein endgültiges Angebot wartet, oder zu Suzuki wechseln, wenn Vinales weggeht. Auch zu Red Bull KTM ist ein Kontakt entstanden.

Aber es könnte sich auch eine saftige Überraschung anbahnen. Denn Dani Pedrosa hat ein Angebot von Movistar-Yamaha und muss sich jetzt zwischen Repsol-Honda und Yamaha entscheiden.

«Dani würde mit seinem Fahrstil gut auf die M1 passen», ist das Yamaha-Management überzeugt.

Pedrosa hat elf Jahre bei Repsol-Honda hinter sich, den MotoGP-WM-Titel hat er nie gewonnen. Der Spanier hat seit seinem MotoGP-WM-Einstieg 2006 die WM-Ränge 5, 2, 3, 3, 2, 4, 2, 3, 4 und 4 eingefahren. Jetzt liegt er in der WM an vierter Position.

Bei Yamaha-Sponsor Movistar wäre Pedrosa hoch willkommen. Dani bestritt zuerst den spanischen Movistar-Honda-Cup, gewann dann im Movistar-Design für Honda die 125er- und 250er-WM (2004 und 2005) und verärgerte den spanischen Telekommunikations-Giganten, als er 2006 beim Einstieg in die MotoGP-WM von Honda nicht ins Movistar-Honda-Team von Gresini transferiert wurde, sondern direkt in Repsol-Honda-Werksteam.

Movistar stieg beleidigt aus der MotoGP-WM aus, gründete einen Profi-Rennradstall – und kehrte erst vor zwei Jahren bei Yamaha wegen Lorenzo und Rossi in die Königsklasse zurück.

Und wer könnte Dani Pedrosa bei Repsol ersetzen? Unser Tipp – Alex Rins, der Moto2-WM-Kandidat.

Jetzt wird auch deutlich, warum SPEEDWEEK.com einen Wechsel von Pedrosa zu KTM immer kategorisch ausgeschlossen hat: Der 30-jährige Routinier hat deutlich bessere Optionen.

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