Maverick Viñales will Suzuki-Sensation in Mugello

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Maverick Viñales und Aleix Espargaró haben hohe Ziele

Maverick Viñales und Aleix Espargaró haben hohe Ziele

Nach dem großen Erfolg durch seinen Podestplatz in Le Mans nimmt Maverick Viñales auch in Mugello die Spitze ins Visier. Dort will auch Aleix Espargaró weiter vorne mitmischen.

Yamaha ist der erfolgreichste Hersteller der MotoGP-Ära in Mugello, doch beim ersten Grand Prix auf dem «Autodromo del Mugello» 1976 dominierte ein anderer Hersteller. Das 500-ccm-Rennen gewann damals Barry Sheene vor Phil Read. Der erste Nicht-Suzuki-Fahrer Waerum Borge Nielsen landete mit seiner Yamaha auf Platz 10.

Auch in diesem Jahr kommt Suzuki nach einem erfreulichen Ereignis nach Mugello. In Le Mans erzielte Maverick Viñales nicht nur den ersten Podestplatz, seit er in die MotoGP-Klasse aufstieg, sondern auch das erste Top-3-Ergebnis für Suzuki seit 2008.

«Ich kann auch nach zehn Tagen noch immer die Emotionen aus Frankreich spüren, als ich den ersten Podestplatz für mich und Suzuki [seit der MotoGP-Rückkehr] einfuhr. Das war unglaublich und motiviert mich noch mehr. Es war kein einfaches Wochenende, denn wir hatten Probleme, die richtige Balance zu finden. Doch am Ende fand ich mit meiner Crew ein neues Set-up für den Sonntag, das mir mehr Vertrauen vermittelte. Es ist ein gutes Gefühl, dass wir uns Tag für Tag verbessern. Das ist eine gute Bestätigung. Natürlich müssen wir weiter viel arbeiten, denn wir haben so viel Potenzial, das ausgeschöpft werden muss. Daher müssen wir fokussiert bleiben», weiß der 21-Jährige.

In Mugello landete Viñales im letzten Jahr auf Platz 7. «Mugello ist eine sehr schöne Strecke, schnell und technisch anspruchsvoll. Sie sollte zu den Charakteristika unserer Maschine passen. Wir haben gesehen, dass wir durch viel Arbeit kämpfen und der Spitze nah sein können. Das ist weiter unser Ziel.»

Aleix Espargaró erlebte im letzten Jahr in Mugello ein schwieriges Wochenende. Er musste sich durch das Q1 kämpfen, schnappte sich dann aber einen hervorragenden fünften Startplatz mit der damals noch schwachbrüstigen Suzuki. Trotzdem hatte er große Probleme mit seiner nach dem Le Mans-Sturz operierten rechten Hand.

Am Ende landete der Spanier durch einen Gegner auch im Rennen im Kies. «Mugello ist eine schnelle Strecke, auf der wir einige Stärken der GSX-RR nutzen können. Im letzten Jahr machte ich mir wegen der Motorleistung Sorgen, aber in diesem Jahr ist die Situation anders. In letzter Zeit gelangen uns einige Fortschritte. Ich habe meine Freude beim Fahren wiedergefunden. In Frankreich konnte ich kein so gutes Resultat einfahren, da mir das Gefühl für den Vorderreifen fehlte. Mugello wird Spaß machen, denn es sind immer sehr viele Fans vor Ort und man spürt die Leidenschaft.»

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