Alvaró Bautista: Mit Motor-Update nach Österreich

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Alvaró Bautista auf dem Red Bull Ring

Alvaró Bautista auf dem Red Bull Ring

Nach den ersten neun Rennen der Saison 2016 sieht sich Alvaró Bautista im Stande, in jedem MotoGP-Lauf die Top-10 anzupeilen. In der ersten Saisonhälfte gelang dies dem Spanier vier Mal.

Während sich sein Aprilia-Teamkollege Stefan Bradl nach seinem schweren Sturz im Warm-up auf dem Sachsenring erholen musste, absolvierte Alvaró Bautista vor der Sommerpause den MotoGP-Test in Spielberg. Der Spanier drehte über 160 Runden auf der österreichischen Strecke. Bautista führte vergleichende Tests mit neuen Winglets und einer leichteren Schwinge durch, die bereits beim Sachsenring-GP getestet worden war. Er fuhr beim Spielberg-Test eine Zeit von 1:25,2 min und lag damit knapp hinter KTM-Testfahrer Mika Kallio.

Für die Aprilia-Piloten wird das Rennwochenende auf der Highspeed-Strecke aufgrund der mangelnden Motorkraft der RS-GP mühsam, ist Bautista bewusst. «Nun liegen zwei direkt aufeinanderfolgende Rennwochenenden vor uns. Das Rennen in Österreich findet auf einer sehr speziellen Strecke statt. Es gibt nur wenige Kurven, zudem ist es eine Stop-and-Go-Strecke, auf der wir ein Bike brauchen, das beim Bremsen sehr stabil ist und viel Grip liefert», erklärte der WM-17. vor dem Österreich-GP. «Beim Test haben wir einen guten Job gemacht und fanden ein paar Lösungen, die für das Rennen nützlich sein werden. Wir werden aber auch einen kraftvollen Motor brachen, in dieser Hinsicht wird es vor dem Rennen vielleicht ein paar Neuigkeiten geben.»

Der Spanier hat sich für die zweite Saisonhälfte ein klares Ziel gesetzt. «Die Top-10 sind nun unser Ziel bei jedem Rennen, obwohl es auf dem Red Bull Ring schwieriger wird als auf anderen Strecken», ist Bautista bewusst.

Aprilia-Renndirektor Romano Albesiano verriet: «Es folgt nun eine sehr spezielle Strecke, auf der das Stop-and-Go-Konzept ein Extrem darstellt. Die Leistung beim Bremsen und Beschleunigen ist daher entscheidend, deshalb bringen wir eine bessere Motor-Konfiguration nach Österreich. Zudem haben wir ein Aerodynamik-Paket, das den Luftwiderstand verringern soll.»

Red Bull Ring-Test, 20. Juli, 18 Uhr

1. Iannone, Ducati, 1:23,240
2. Dovizioso, Ducati, 1:23,680
3. Stoner, Ducati, 1:23,865
4. Barbera, Ducati, 1:24,091
5. Rossi, Yamaha, 1:24,169
6. Lorenzo, Yamaha, 1:24,194
7. Viñales, Suzuki, 1:24,208
8. Aleix Espargaró, Suzuki, 1:24,335
9. Redding, Ducati, 1:24,375
10. Hernandez, Ducati, 1:24,396
11. Crutchlow, Honda, 1:24,455
12. Laverty, Ducati, 1:24,497
13. Miller, Honda,1:24,555
14. Petrucci, Ducati, 1:24,602
15. Rabat, Honda, 1:24,670
16. Pirro, Ducati, 1:25,139
17. Kallio, KTM, 1:25,191
18. Lüthi, KTM, 1:25,705
19. Baz, Ducati, 1:26,453

RED BULL RING-TEST – 19. Juli, 18 Uhr

1. Andrea DOVIZIOSO, Ducati, 1’23.764
2. Andrea IANNONE, Ducati, 1’24.347
3. Scott REDDING, Ducati,  1’24.461
4. Casey STONER, Ducati , 1’24.502
5. Maverick VIÑALES, Suzuki, 1’24.595
6. Hector BARBERA, Ducati, 1’24.649
7. Eugene LAVERTY, Ducati, 1’24.751
8. Danilo PETRUCCI, Ducati, 1’24.992
9. Valentino ROSSI, Yamaha, 1’25.054
10. Aleix ESPARGARÓ, Suzuki , 1’25.099
11. Yonny HERNANDEZ, Ducati, 1’25.171
12. Jorge LORENZO, Yamaha, 1’25.175
13. Jack MILLER, Honda, 1’25.345
14. Cal CRUTCHLOW, Honda, 1’25.438
15. Loris BAZ, Ducati, 1’25.994
16. Mika KALLIO, KTM, 1’26.056
17. Tito RABAT, Honda, 1’26.195
18. Tom LÜTHI, KTM, 1’26.405

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