Lorenzo nach 5 Tiefschlägen: «Können es nicht ändern»

Von Ivo Schützbach
MotoGP
Jorge Lorenzo meint: «Stehen nicht dort, wo wir verdient hätten»

Jorge Lorenzo meint: «Stehen nicht dort, wo wir verdient hätten»

Nicht einmal die Hälfte aller MotoGP-Rennen in diesem Jahr wurden von den Yamaha-Werksfahrern Valentino Rossi und Weltmeister Jorge Lorenzo gewonnen. In Silverstone soll die Statistik aufgebessert werden.

Valentino Rossi kommt mit einem guten Gefühl zum Silverstone-GP am kommenden Wochenende, letztes Jahr konnte der Italiener dort gewinnen. «Das Rennen damals fand bei schwierigen Bedingungen statt, der Sieg war unglaublich», schwärmt der 37-Jährige noch heute. «Ich mag Silverstone, die Strecke ist lustig und fordernd zugleich. Es gibt viele schnelle Richtungsänderungen, die Strecke ist zudem sehr lang. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin ein Set-up zu finden, das sowohl in den schnellen als auch langsamen Kurven funktioniert.»

Team-Direktor Massimo Meregalli macht sich deswegen keine Sorgen. «Silverstone lag der Yamaha M1 schon immer», unterstreicht der Italiener. «Die letzten Jahre haben wir dort immer gute Resultate erobert. Nach dem erfolgreichen Test vor gut einer Woche in Brünn sind wir zuversichtlich, dass wir konkurrenzfähig sein werden. Einige der neuen Teile haben sich als brauchbar erwiesen.»

Yamaha hat Aufholbedarf: Rossi liegt als Zweiter bereits 53 Punkte hinter WM-Leader Marc Márquez (Repsol Honda), der dritte Lorenzo schon 59. Fünf der bisherigen elf WM-Läufe in diesem Jahr gewann Yamaha, weitere fünf Honda und einen Ducati.

Weltmeister Lorenzo, der in den letzten fünf Rennen nur einmal als Dritter aufs Podium fuhr und magere 23 von 125 möglichen Punkten zusammenkratzte, weiß um seine Lage. «Wir stehen nicht dort, wo wir verdient hätten», meint der Spanier. «Aber daran können wir nichts ändern. Den Rest der Saison müssen wir von Rennen zu Rennen denken und das Beste herausholen. In Silverstone werde ich versuchen ans Limit zu gehen und das Fahren auf meinem Motorrad wieder zu genießen. Die Strecke gehört zu meinen liebsten, unglücklicherweise ist das Wetter dort immer unvorhersehbar.»

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