Corsi und Terol: Die Zeiten-Zwillinge

Von Markus Lehner
MotoGP 125 ccm
Corsi vor Terol: Exakt dieselbe Rundenzeit

Corsi vor Terol: Exakt dieselbe Rundenzeit

Simone Corsi und Nico Terol beendeten die Testfahrten diese Woche in Valencia mit exakt derselben Rundenzeit von 1:41,30.

Vergangenen Dienstag und Mittwoch herrschten in Valencia perfekte Testbedingungen. Simone Corsi und Nicolas Terol, beide auf Aprilia RSA für das Team Jack & Jones Pons WRB unterwegs, drehten viele Runden und konnten ihr komplettes Testprogramm in Ruhe durchziehen.

In Sachen Rundenzeiten schenkten sich die beiden nichts: 1:41,30 min stand sowohl für Corsi als auch für Terol auf der Uhr nach ihrer schnellsten Runde. Zum Vergleich: Bei wesentlich kühleren Temperaturen zwei Wochen zuvor bei den offiziellen Tests war Julian Simon (E, Bancaja Aprilia Team) der Schnellste gewesen mit 1:41,839. Stefan Bradl (Viessmann Kiefer Team) und Sandro Cortese (Aki Ajo Team) wurden je mit 1:42,5 gestoppt, der Schweizer Dominique Aegerter (ebenfalls Aki Ajo) mit 1:43,5.

Corsi, 125er Vizeweltmeister 2008, sagte nach einem harten Arbeitstag nach 56 Runden: «Es lief perfekt. Ich hatte genügend Zeit zum Testen verschiedener Dinge. Das Gefühl für die Aprilia ist bereits sehr gut. Ich und mein Team haben nach drei Monaten Pause wieder so ziemlich alles im Griff. Auch der Rhythmus, den ich konstant fahren kann, ist hoch. Ich bin einmal kurz ausgerutscht, aber das war kaum der Rede wert.»

Bei Teamkollege Nicolas Terol, der als WM-5. des letzten Jahres erstmals mit der Aprilia RSA unterwegs war, tönte es ähnlich: «Es war sehr positiv. Wir haben viel Zeit aufgewendet, um die Geometrie der RSA auf mich anzupassen, ich fühle mich immer besser und wohler auf dem Motorrad. Die Rundenzeiten sind zwar gut, aber sie interessieren mich im Moment nicht besonders. Wichtiger ist für mich, dass ich eine gute Beziehung zum Bike aufgebaut habe und dass mein Team hervorragende Arbeit geleistet hat.»

Corsi und Terol fahren im Team des zweifachen 250ccm-Weltmeisters Sito Pons. Vor den offiziellen IRTA-Tests Ende März will das Team noch zwei weitere grössere Testeinheiten absolvieren.

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