WM-Startschuss für Kartheininger

Von Esther Babel
MotoGP 125 ccm
Daniel Kartheininger mit Blick in die Zukunft

Daniel Kartheininger mit Blick in die Zukunft

Von der IDM 125 hat sich Daniel Kartheininger verabschiedet. Am Montag rückt er erstmals mit seiner WM-Mannschaft aus.

Ende Januar unterzeichnete Daniel Kartheininger den lang ersehnten Vertrag für die 125er-Weltmeisterschaft. Beim italienischen Team Caretta Racing Technology ist er kurz vor dem Start in die neue Saison noch fündig geworden.

Eine weitere IDM-125-Saison wäre für Kartheininger nicht mehr in Frage gekommen. Wären die WM-Pläne allesamt gescheitert, gingen die Gedanken in Richtung der IDM Supersport. «Die 125er-Klasse gibt es in der WM nur noch ein Jahr», erklärt Kartheininger. «Über die IDM Supersport hätte man die Moto2-Weltmeisterschaft anstreben können.»

Die IDM 125 beendete Kartheininger 2010 lediglich auf Rang 8. Doch nach einem Sturz beim Rennen auf dem Schleizer Dreieck, wo er sich Anfang August eine Schulterverletzung zuzog, verpasste er die restlichen IDM-Rennen und musste tatenlos zusehen, wie es in der Tabelle abwärts ging. «Grosse Probleme bereitet mir die Schulter nicht mehr», versichert er. «Bei Kälte und bei einigen wenigen Bewegungen spüre ich noch etwas davon. Aber ich habe von meinem Physiotherapeuten spezielle Übungen dafür gezeigt bekommen. Wie es nach einem 45-minütigen Training aussieht, werde ich dann sehen. Aber das Motorradfahren habe ich sicherlich nicht verlernt.»

Glückwünsche kommen auch von seinem letztjährigen IDM-Teamchef Michael Freudenberg. «Nun steht die Weltmeisterschaft auch für Daniel Kartheiniger fest», freut er sich. «Im Jahr 2006 begannen wir mit ihm im ADAC Junior Cup. Danach folgte die IDM 125 auf den Motorrädern Honda und KTM. Wir freuen uns riesig, dass es nun auch Daniel in die WM geschafft hat. Wir wünschen ihm alles Gute, viel Erfolg und auch das nötige Glück, welches ein guter Rennfahrer benötigt.»

Bereits am 7. Februar geht es für Kartheininger mit den IRTA-Tests im spanischen Valencia los. «Ich bin ein bisschen aufgeregt», gesteht er, «aber die Freude überwiegt eindeutig.»
 

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