Bradley Smith: Sturz nach Pole-Position

Von Oliver Feldtweg
Bradley Smith

Bradley Smith

Nach der Trainingsbestzeit machte sich Bradley Smith für das 125-ccm-Rennen in Donington grosse Hoffnungen. Doch es blieb nur der 20. Platz.

Pole-Position, dann Besuch von Prinz Harry auf dem Startplatz – der Donington-GP brachte für den englischen Lokalmatador Bradley Smith einige Highlights.

Aber im Rennen hatte wieder einmal Bancaja-Teamkollege Julian Simon das bessere Ende für sich. Er schnappte sich den dritten Saisonsieg und baute seine WM-Führung auf 50 Punkte aus.

Das erste 125-ccm-Rennen in Donington wurde nur zwei Runden vor der Zwei-Drittel-Distanz (dann wären volle Punkte möglich gewesen) wegen des Regens abgebrochen. Bradley Smith hielt sich beim Abbruch an vierter Stelle.

Nach dem Neustart ging der rothaarige Aprilia-Werkspilot in Führung, schmiss aber in diesem Fünf-Runden-Sprintrennen alle Chancen durch einen Sturz weg. Er rappelte sich zwar wieder auf, schaffte aber nur noch den 20. Platz.

«Diese üblen Streckenverhältnisse waren ein Problem», stellte Bradley (18) fest. «Ich bin eigentlich gut zurechtgekommen. Aber wenn man sich auf einem so rutschigen Terrain wirklich voll ins Zeug legt, dann kann schnell so ein Missgeschick passieren. Man weiss ja, dass man auf dieser Strecke manchmal Grip hat und manchmal nicht. Marc Marquez hat das genau so zu spüren bekommen. Aber ich lasse mich deswegen nicht unterkriegen. Wir waren im Training schnell und bis zum Abbruch unter den ersten fünf, so eine Leistung kann sich sehen lassen.»

Bradley Smith war einer der wenigen, die über das Regenwetter nicht traurig waren. «Eigentlich komme ich als Engländer mit dem Regen gut zurecht», meinte der Schützling des vierfachen Weltmeisters Jorge Martinez. «Wir sind hier einiges gewöhnt. Ich beneide die Kollegen aus Italien und Spanien, die zwischen den Rennen jeden Tag an den Strand gehen können. Ich komme aus Oxford. Aber am Strand war ich bei uns schon seit drei Jahren nicht mehr…»

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