Moto3, Zeittraining: Intact-Pilot Almansa voran, Rammerstorfer 23.
Im engen Zeittraining der Moto3-Klasse in Thailand fuhr Intact-Pilot David Almansa die Bestzeit. Carpe und Perrone auf den Rängen 2 und 3. David Munoz nur 16., Leo Rammerstorfer auf Platz 23.
In Thailand findet an diesem Wochenende in der Motorrad-WM das erste Kräftemessen 2026 statt. Neben der MotoGP sind in Buriram auch wieder die Moto2 und Moto3 am Start. Während die Königsklasse im Februar in Asien testete (Sepang und Buriram), hatten die mittlere und kleine Kategorie ihre Vorsaisontests in Portimao und Jerez. Der Test in Portugal war aufgrund des Wetters wenig ergiebig, in Spanien passten die Bedingungen und die Teams und Fahrer konnten sich für das erste Saisonrennen in Stellung bringen.
Spannend wird sein, wie sich die Rookies im Vergleich mit den etablierten Piloten schlagen werden – etwa KTM-Ajo-Neuzugang Brian Uriarte, der 2025 sowohl den Red Bull Rookies Cup als auch die Junior-GP-Kategorie gewann. Im Tech3-Team wird der Finne Rico Salmela seine erste Saison in der Motorrad-WM bestreiten. Unter den Neulingen befindet sich auch der Österreicher Leo Rammerstorfer. Im Sic58-Squadra-Corse-Team von Paolo Simoncelli will der 21-Jähriger schnell lernen und sich an die Honda gewöhnen.
David Munoz noch angeschlagen
Noch nicht zu 100 Prozent fit ist Intact-Pilot David Munoz. Der Spanier hatte sich bei einem Crash im Indonesien-GP 2025 einen Oberschenkelbruch zugezogen. Nach drei Operationen kämpft sich Munoz Schritt für Schritt zurück. Bei den Vorsaisontests konnte er teilnehmen, er hatte aber noch mit Schmerzen zu kämpfen.
An den Rennwochenenden finden am Freitag jeweils die Trainingssessions statt. Auf die 35 Minuten freies Training folgt in der Moto3-Klasse das Zeittraining. In diesem geht es darum, direkt ins Qualifying 2 zu kommen, was nur den schnellsten 14 Fahrern gelingt. Die restlichen Fahrer müssen am Samstag ins Q1, aus welchem dann noch die Top-4 ins Q2 aufsteigen.
Adrian Fernandez war im FP1 der Schnellste
Im FP1 in Buriram war Leopard-Honda-Pilot Adrian Fernandez mit 1:41,202 min der Schnellste. Zum Vergleich: Den Moto3-Rundenrekord hatte 2025 Weltmeister Jose Antonio Rueda mit 1:40,350 min aufgestellt. Auf den Rängen 2 und 3 folgten Joel Kelso (MLav Racing) und David Almansa (Intact GP).
Am Freitagnachmittag betrug die Lufttemperatur über der thailändischen Strecke 32 Grad Celsius. Der Himmel war bewölkt, es war aber trocken. Zuvor hatte es jedoch während des Trainings der Nachwuchsklasse Moto4 etwas geregnet.
Die Moto3-Piloten gingen pünktlich um 13.15 Uhr Ortszeit auf die Strecke. Nach vier Minuten hatte Rookie Rico Salmela einen Crash in Kurve 8, als er dort die weiße Linie berührte. Es begann wieder zu tröpfeln, weshalb der Kurs teilweise feucht war. Die Fahrer hatten es eilig, rasch eine schnelle Rundenzeit zu fahren – in den Boxen ging es hektisch zu.
Nach zehn Minuten führte Intact-Pilot David Almansa die Zeitenliste mit 1:42,116 min an. Dahinter platzierten sich Valentin Perrone und Adrian Fernandez auf den Rängen 2 und 3.
Nach rund 15 Minuten beruhigte sich die Situation wieder. Die Top-5 zu diesem Zeitpunkt: Almansa (1:41,533 min), Perrone, Joel Esteban, Morelli und Fernandez. Leo Rammerstorfer lag auf Position 16 und war damit nur zwei Ränge vom direkten Q2-Einzug entfernt.
15 Minuten vor dem Ende preschte Aspar-Pilot Maximo Quiles auf Rang 2 nach vorn. Die Zeiten lagen zu diesem Zeitpunkt aber noch weit auseinander. Die Top-14 trennten 1,5 sec.
Kurz danach setzte sich Quiles mit 1:41,461 min an die Spitze, Leopard-Honda-Neuzugang Guido Pini war zu diesem Zeitpunkt Dritter.
Hektische letzte Minuten
In den letzten Minuten ging es wieder rund und die Bestzeiten purzelten. Sieben Minuten vor dem Ende fuhr Almansa mit 1:40,990 min eine neue Bestzeit, Perrone setzte sich mit 1:41,252 min an die zweite Position. Perrone, Quiles und Morelli befanden sich in Lauerposition.
An die Bestzeit von Almansa kam niemand mehr heran. Den direkten Einzug ins Q2 schafften: Almansa, Carpe, Perrone, Quiles, Morelli, Ogden, Rios, Pratama, Fernandez, Uriarte, Yamanaka, Pini, O’Gorman und Esteban.
Leo Rammerstorfer belegte mit 1,345 sec Rückstand Rang 23. Intact-Pilot David Munoz verpasste als 16. Ebenfalls den direkten Einzug ins Q2. Sechs KTM-Piloten landeten in den Top-6.
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