Jerez-Test, 3. Tag (17h), 250 ccm: Chaosrunden

Von Markus Lehner
Klar unter 1:43: Champion Marco Simoncelli

Klar unter 1:43: Champion Marco Simoncelli

Die besten Testzeiten in Jerez wareneine Sekunde schneller als beim GP 2008. Der Franzose Jules Cluzel verblüffte kurz vor Schluss mit einer Chaosrunde und Platz 3.

Weltmeister Marco Simoncelli und Alvaro Bautista kämpften im einstündigen Abschlusstraining mit weichen Reifen und viel Einsatz um den Platz 1 bei den IRTA-Tests. Beide unterboten die bisherige 250er Schallmauer von 1:43 deutlich; der Italiener war einen Tick schneller als der Spanier.

Titel-Mitfavorit Héctor Barbera verzichtete wegen eines Sturzes am Vormittag auf eine Schlussattacke. «Ich bin am Morgen gestürzt und habe mein Knie stark geprellt. Da will ich vor Katar kein Risiko eingehen. Zuschauen war sinnvoller.»

Umso mehr Risiken ging der bisher in den hinteren Regionen fahrende Franzose Jules Cluzel ein. Der Aprilia- und letztjährige Loncin-125-Fahrer aus dem Team Matteoni schaffte dank einer «Chaosrunde» Rang 3. «Ich bin super motiviert, die 250er passt mir gut», lachte Cluzel nach seinem Husarenritt.

Der Schweizer Thomas Lüthi (Team Emmi Caffè Latte) hingegen kämpft mit der Aprilia RSA immer noch um eine Verringerung des Rückstands von einer Sekunde. Auch im Abschlusstraining schaffte er es nicht, den Rückstand zu verringern. «Der Grundrhythmus, den ich fahren kann, ist ok. Aber in Katar muss ich ganz klar noch einen Zacken zulegen.»

IRTA-Test Jerez, 250 ccm, 3. Tag (17 Uhr):

1. Marco Simoncelli (I, Gilera), 1:42,477
2. Alvaro Bautista (E, Aprilia), 1:42,674
2. Jules Cluzel (F, Aprilia), 1:43,078
4. Alex Debon (E, Aprilia), 1:43,189
5. Hiroshi Aoyama (J, Honda), 1:43,244
6. Roberto Locatelli (I, Gilera), 1:43,425
ferner:
8. Thomas Lüthi (CH, Aprilia), 1:43,611
19. Bastien Chesaux (CH, Honda), 1:47,233

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