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Der Italiener Lucio Cecchinello, Eigentümer des LCR-Honda-Teams mit Randy de Puniet, hat wenige Tage nach den von der Grand Prix Commission beschlossenen Sparmassnahmen noch keine Vorstellung, wie stark sein Rennbudget für 2009 entlastet wird.
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"Auf jeden Fall werden wir weniger Motoren beanspruchen, weil am Freitag 75 Trainingsminuten eingespart werden", sagt der Ex-GP-Pilot. "Das heisst, wir brauchen auch weniger Treibstoff und weniger Reifen. Ausserdem wird durch das verkürzte Training das Sturzrisiko geringer, man spart also Sturzteile. Bei jedem Crash gehen Teile wie Bremsscheiben, Auspuffe, Titan- und Karbonmaterial, Kupplungen, Gehäuseteile, Wasserkühler und so weiter kaputt. Ein schwerer Crash kann einige 10 000 Euro kosten. Aber die grösste Einsparung werden wir 2009 bei den Motoren erzielen. Die Service-Intervalle werden grösser." Cecchinello ist froh, dass die Dorna angesichts der Wirtschaftskrise so rasch eingegriffen hat. "Man sieht, dass sich die Topmanager in der MotoGP-WM rechtzeitig Gedanken machen", sagt der Italiener. "Was jetzt beschlossen wurde, hilft den Werksteams und auch den Kundenteams. Und es ist uns gelungen, die Show nicht zu beeinträchtigen. Denn 95 Prozent der Zuschauer kommen am Samstag und Sonntag, sie werden also keine Action einbüssen. Und am Freitagvormittag wird es für die Fans Promotion-Aktivitäten geben."
Doch es gibt auch schmerzliche Einschnitte. Honda hat den Privatfahrern wir de Puniet, De Angelis (San Carlo Gresini Team) und Takahashi (Team Scot) ein Drehzahllimit von 18 200/min verordnet, deshalb kam der Franzose in Sepang nicht unter die Top-Ten. Cecchinello: "Es steht die Lebensdauer im Vordergrund. Gut möglich, dass HRC das Limit im Laufe der Saison erhöht."
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