Ziele bisher nicht erreicht

Kolumne von Randy Krummenacher
Randy Krummenacher

Randy Krummenacher

Bei den ersten neun WM-Läufen habe ich meine hoch gesteckten Erwartungen nicht erreicht. Aber zum Glück folgen noch sieben Rennen.

Natürlich kann ich die zwei Wochen Sommerpause nicht so entspannt geniessen, wie ich mir das vorstelle. Nach dem Sturz im ersten Rennen von Donington und dem enttäuschenden 18. Rang im neu gestarteten 5-Runden-Sprint-Rennen warten mein Team und ich immer noch auf ein Spitzenergebnis.

Eigentlich wäre ich zumindest seit dem vierten Startplatz in Barcelona für einen Erfolg bereit. Wir haben auch den Aprilia-RSA-125-Motor inzwischen sehr gut im Griff. Aber bei der Fahrwerksabstimmung gibt es manchmal noch Probleme. Das wirkt sich mit mittelprächtigen Startplätzen aus.

15 WM-Punkte aus neun Rennen, 22. Rang in der WM-Tabelle – ich bin weit von meinen Saisonzielen entfernt. Denn ich habe mir vorgenommen, wie 2007 in Barcelona einen Podestplatz zu erringen und die WM unter den ersten zehn zu beenden.

Ich weiss, dass wir mit dem DeGraaf-Team jederzeit einen Spitzenplatz erzielen können, wenn endlich einmal alles zusammenpasst. Beim Brünn-GP am übernächsten Wochenende (15./16. August) gibt es die nächste Gelegenheit.

Momentan befinde ich mich in Fuschl/Österreich, wo ich wie immer beim «Mohrenwirt» Quartier bezogen habe. Ich bin bis morgen Mittwoch im Diagnose und Trainingszentrum (DTC) von Red Bull in Thalgau, wo ich auf Herz und Nieren geprüft werde und viele andere Red-Bull-Athleten treffe.

Meine Leistungswerte sind einwandfrei. Beim letzten Besuch im Frühjahr habe ich den Puls auf einen neuen Rekordwert hochgejagt – 219!

Ich bin letzten Samstag mit dem Auto über das Allgäu nach Salzburg gefahren. Bei dieser Gelegenheit bin ich bei mehr als 30 Grad Hitze auf der Autobahn München–Salzburg in einen 35 km langen Rekordstau gekommen.

Ich hätte mir am Schweizer Nationalfeiertag etwas Schöneres vorstellen können. Immerhin war ich rechtzeitig in Salzburg, um das Fussballspiel Red Bull Salzburg gegen LASK live miterleben zu können. Die «Red Bulls» haben 3:2 gewonnen.

Morgen am Abend fahre ich zurück in die Schweiz. Ich habe ein paar Verpflichtungen mit dem Fanclub und mit Sponsoren. Ausserdem muss ich mit dem Rennrad für das 30-km-Paar-Zeitfahren rund um den Greifensee trainieren, das am Samstag nach dem Brünn-GP stattfindet.

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