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Kevin Schwantz: Sagt er bei JIR für Moto2 ab?

Von Günther Wiesinger
Kevin Schwantz

Kevin Schwantz

Kevin Schwantz geht auf Distanz zum JIR-Moto2-Team. Er gilt als Kandidat für das MotoGP-Teammanagement bei Suzuki.

Der Texaner Kevin Schwantz, 1993 auf Suzuki Weltmeister in der 500-ccm-Klasse, sollte in der nächsten Saison eine Funktion beim Moto2-Team Japan Italy Racing von Luca Montiron übernehmen und vor allem amerikanische Talente suchen und in die WM bringen.

Da war in erster Linie von JD Beach die Rede, dem Red Bull Rookies-Cup-Gesamtsieger von 2008. Doch Beach hat bereits einen Vertrag für die US-Supersport-Meisterschaft unterschrieben, deshalb wurde nichts aus diesem Vorhaben. Deshalb ist bei JIR (fährt mit Rolling Chassis von TSR in Japan) der zweite Platz neben Mattia Pasini immer noch unbesetzt.

Kevin Schwantz hat sich deshalb noch nicht fix entschlossen, eine Rolle im JIR-Team zu übernehmen. «ich werde nächstes Jahr ohnedies bei sechs oder acht WM-Läufen dabei sein, weil ich den Fahrern im Red Bull Rookies Cup helfe», erklärte Red-Bull-Botschafter Schwantz. «Ich werde also ohnedies bei fast der Hälfte der Rennen im Paddock sein. «Ob ich mit der Moto2 etwas zu tun haben werde, ist noch offen.»

Vielleicht will Schwantz auch deshalb nichts mit Moto2 zu tun haben, weil dort Honda-Einheitsmotoren verwendet werden. Der Amerikaner hat durch seine Riding School und andere Deals immer noch enge Kontakte zu Suzuki. Seit Jahren wird darüber spekuliert, dass er bei den Japanern das Management des MotoGP-Teams übernehmen könnte.

Zuletzt hatte Schwantz in der Wochenzeitschrift SPEEDWEEK Kritik an Suzuki-Teamchef Paul Denning geübt. «Er muss sich am Kopf kratzen und täglich fragen, warum er Ben Spies vor einem Jahr von Suzuki und Yamaha hat wechseln lassen. Ben war sein ganzes Leben lang ein Suzuki-Mann», betont Schwantz.

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