KTM und Jeff Herlings: Im Frühling in den USA?

Von Johannes Orasche
Motocross-WM MXGP
Jeff Herlings

Jeff Herlings

Red Bull-KTM-Teammanager Dirk Grübel spricht über die Lage des verletzten Weltmeisters Jeff Herlings und seltsame Gerüchte in Verbindung mit den USA.

Jeffrey Herlings wird erst in sechs Wochen wissen, wie es mit seinen Comeback-Ambitionen aussieht. Dann erfolgt an seinem rechten Fuß ein Check der Ärzte um den Spezialisten Dr. Claes, die Herlings vergangenes Wochenende operiert haben. Herlings hatte sich bei einem Trainingscrash in Spanien nach einer Landung Brüche im rechten Fuß zugezogen. Der Niederländer verpasst in der Vorbereitung definitiv die Rennen in Mantova und Hawkstone Park im Februar definitiv.

Fakt ist: Red Bull-KTM-Teammanager Dirk Grübel hat keine einfachen Wochen vor sich. Den WM-Auftakt in Argentinien muss Herlings mit großer Sicherheit ebenfalls abhaken. Noch schlimmer: Es soll Stimmen aus dem engsten Umfeld des Vierfachen Champions und sogar bei KTM geben, die besagen, dass Herlings lange nicht zurückkommen werde. Einige Informationen besagen, er werde gar vier Monate fehlen, da sein Fuß mehr oder weniger geschreddert sei.

Jetzt kommt der Plan B ins Spiel: Demnach könnte Herlings 2019 eventuell die US-Outdoor-Serie bestreiten, da diese erst im Mai beginnt.

Grübel will aktuell keinen Ersatzmann für «The Bullet» nominieren, verweist aber auf ein Meeting mit Pit Beirer und Robert Jonas in der kommenden Woche. Der Teamboss bestätigt jedoch, dass Jeffrey Herlings in seinem Social Media-Netzwerk die Zahl 108 gepostet hat (Tage bis zum Beginn der US-Outdoor-Serie). «Es muss ihm zwischendurch doch ziemlich langweilig sein zu Hause», erklärte Grübel in einem Interview auf einer britischen Cross-Plattform.

Nur: Die Idee eines Antritts in den USA scheint nicht so abwegig, sollte Herlings’ Genesung länger dauern. Herlings könnte mit Marvin Musquin und Neuzugang Cooper Webb für Red Bull-KTM in der AMA-Serie ein Top-Trio bilden. In der MXGP-Serie scheint derweil der neunfache Weltmeister Tony Cairoli (33) locker in der Lage, für die Mattighofener die Fahnen im WM-Fight hochzuhalten. Mit einem zweiten Fahrer an seiner Seite an Stelle von Herlings hätte Cairoli im GP-Paddock auch intern guten Support.

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