Jeffrey Herlings: «Den US-Titel habe ich noch nicht»

Von Johannes Orasche
Motocross-WM MXGP
Jeffrey Herlings machte schon 2017 einen erfolgreichen US-Ausflug

Jeffrey Herlings machte schon 2017 einen erfolgreichen US-Ausflug

Red Bull-KTM-Ass Jeffrey Herlings nimmt zu den Gerüchten um seinen möglichen verletzungsbedingten Wechsel in die US-Outdoor-Serie Stellung: «Es könnte vielleicht interessant sein», so der MXGP-Champion.

Während sich die Stars der Motocross-WM am Beginn dieser Woche auf den langen Weg nach Argentinien zum Saisonauftakt machen, schmort MXGP-Weltmeister Jeffrey Herlings (Red Bull KTM) zu Hause in den Niederlanden und nutzt die Zeit zur Therapie seines mehrfach gebrochenen rechten Fußes.

Längst ist fix, dass der 24 Jahre alte Niederländer nicht in Argentinien starten kann. Doch die ganz große Frage lautet: Wann kann Jeffrey Herlings überhaupt erst wieder auf höchstem Niveau Rennen fahren? Ein geplanter medizinischer Check soll in einigen Tagen die Stossrichtung und die weitere Planung vorgeben.

Zuletzt gab es Gerüchte, Herlings könnte aufgrund der Verletzung später in dieser Saison einsteigen und deswegen in den USA die Outdoor-Meisterschaft bestreiten, die erst im Mai beginnt. Doch auch dagegen sprechen einige Faktoren: KTM ist in den USA mit Neuzugang Cooper Webb und Marvin Musquin stark aufgestellt. Herlings’ Vertrag läuft für die MXGP-Serie. Auch KTM-Rennsport-Boss Pit Beirer kann mit dem Thema im Moment ebenfalls recht wenig anfangen.

«Ich habe mit KTM noch kein Wort über dieses Themen gesprochen und auch selbst noch nichts dazu gesagt», gestand «The Bullet» Herlings und wundert sich über diverse Berichte. Gegenüber einer niederländischen Plattform räumt er gleichzeitig aber auch ein: «Ich habe in Europa alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Den US-Titel habe ich noch nicht. Es ist eine sehr angesehene Meisterschaft. Ich bevorzuge es eigentlich, in der WM zu bleiben. Sollte ich aber am Anfang des Jahres zu viele Rennen in der Weltmeisterschaft versäumen, könnte es vielleicht interessant sein.»

Der Niederländer sagte weiter: «Ich habe bei KTM einen Vertrag für die MXGP-Serie und sonst kein Mitspracherecht. Eventuell in den USA zu fahren wird auch vom guten Willen von KTM abhängen.»

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