GP-Sieger Jeffrey Herlings: Lob für Kumpel Coldenhoff

Von Johannes Orasche
Jeffrey Herlings

Jeffrey Herlings

Red Bull KTM-Star Jeffrey Herlings gewann in China den letzten Motocross-Grand-Prix des Jahres mit einem sensationellen Finish gegen seinen Kumpel und Markenkollegen Glenn Coldenhoff.

Für Jeffrey Herlings und das Red Bull KTM-Werksteam unter dem deutschen Manager Dirk Grübel, der Herlings aufs Podium begleiten durfte, war der Triumph im Finale von den Toren von Shanghai nach einer Katastrophensaison und zwei schweren Verletzungen der zweite GP-Sieg des Jahres. Gesamt stand Herlings bereits zum 86. Mal auf der obersten Treppe eines Motocross-Grand Prix.

Der vierfache Weltmeister hatte nach dem zweiten Durchgang sehr viel Lob für seinen Kumpel Glenn Coldenhoff parat: «Glenn fährt so gut wie noch nie. Schon im vergangenen Jahr beim MXoN war er sehr stark. Aber jetzt – unglaublich. Es war wirklich hart für mich. Das ist ein ganz neuer Glenn Coldenhoff, den wir hier sehen. Ich habe diesen Typen noch nie im Leben so fahren gesehen.»

Die Anfangsphase in Durchgang 2 war für «The Bullet» alles andere als einfach: «Im zweiten Lauf habe ich den Start verpasst. Ich musste von Rang 6 oder 7 nach vorne fahren.»

Zu seiner Verfassung sagte Herlings: «Ich komme jetzt schon nahe an die 100 Prozent heran und verbringe mehr und mehr Zeit auf dem Motorrad. Im zweiten Lauf konnte ich Glenn im Finish knacken. Das ist für mich ein enormer Motivationsschub für 2020, jetzt denken wir natürlich ans Motocross der Nationen.»

Coldenhoff erklärte dazu: «Ich hatte im Finish das große Ganze im Visier, das war die Medaille für WM-Rang 3. Ich bin super stolz darauf und muss mich bei allen bedanken, die mir geholfen haben – auch meinen Trainingsmechanikern zu Hause. Meine Freundin konnte leider nicht hier sein, aber ich weiß, dass sich sehr freut. Ich vermisse sie.»

Jetzt fiebert das niederländische Team dem Heimauftritt beim Motocross der Nationen in Assen entgegen. Coldenhoff und Herlings sind dafür natürlich gesetzt. Den dritten Platz bekommt Calvin Vlaanderen oder Roan van de Moosdijk.

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