Motocross-WM: Türkei verlängert, Finnland kommt

Von Johannes Orasche
Motocross-WM MXGP
Afyon bleibt auch zukünftig Teil des MXGP-Kalenders

Afyon bleibt auch zukünftig Teil des MXGP-Kalenders

Der türkische Motocross-Grand Prix wird auch in den nächsten drei Jahren in Afyonkarahisar stattfinden. Die Veranstalter der MXGP-Events trafen sich kürzlich in Monaco.

Im Rahmen der prunkvollen FIM-Awards wurden in Monaco auch einige Sparten-Meetings abgehalten. Eines der Events war das Treffen der Organisatoren der Motocross-WM unter dem Vorsitz von Promoter Youthstream. Vertreter von insgesamt 13 Grand Prix-Events waren in Monaco anwesend.

Jede der Youthstream-Abteilungen präsentierte dabei ihre Neuerungen und Adaptierungen, was zum Beispiel Bereiche wie das Marketing, die weltweiten TV-Kennzahlen oder die Anforderungen in Bezug auf Fahrerlager oder Streckenpräparierung betrifft.

Ein Highlight soll 2020 die Rückkehr der prestigeträchtigen Anlage von Maggiora Park in den WM-Kalender werden. Maggiora findet sich im aktuellen Kalender für am 17. Mai. Dazu kommt die mit Spannung erwartete Premiere des «KymiRing» in Finnland am 23. August, der auch in der MotoGP-WM am 12. Juli seine Premiere feiern wird. Das 74. Motocross der Nationen (MXoN) findet dann am 27. September im französischen Ernée statt.

Auch die Türkei bleibt auf der Landkarte der Motocross-WM vorerst erhalten und zeigt dafür auch weiterhin großes Interesse. Die türkischen Veranstalter präsentierten in Monaco die Vertragsverlängerung um drei weitere Jahre bis 2022. Die Anlage im modernen «Afyon Motor Sports Center», 300 Kilometer südwestlich von Ankara, wurde 2018 zur besten GP-Veranstaltung gewählt. 2019 waren die Türken in puncto bestes Fahrerlager ganz vorne. Die Veranstaltung in Afyonkarahisar soll nun zu einem Fixpunkt im MXGP-Kalender weiterentwickelt werden.

Der Support der Regierung soll weiter erhalten bleiben. Zur Erinnerung: In Afyon zeigten sich hohe politische Vertreter der türkischen Regierung und der ehemalige Supersport-Weltmeister und Regierungsbotschafter Kenan Sofuoglu, der bei seinen Landsleuten Heldenstatus genießt. 2018 schien das Interesse des Publikums vor Ort noch eher endend wollend. In dieser Saison war auch hier dank zahlreicher Rahmen-Events ein deutliche Steigerung zu sehen.

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