Max Nagl: Schwierige Reifenwahl im eisigen Sand
Das Wässern der GP-Strecke in Valkenswaard hatte in der kalten Nacht unausweichliche Auswirkungen.
Nach dem Trainings- und Qualifyingtag am Sonntag entschlossen sich die Veranstalter des Valkenswaard-GP aus unerfindlichen Gründen, die Strecke für den Ostermontag zu bewässern. Kurz darauf brach die bitterkalte Nacht an. Bei Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt gefror das Wasser. "Das ist jetzt alles Eis, es ist jetzt rutschig wie die Sau", stellte Max Nagl nach dem Warm-up fest. Weil das Thermometer am Vormittag lediglich auf 2 Grad Celsius stieg, taut die Strecke nur sehr langsam auf.
Deshalb müssen sich die Teams nun den Kopf über eine Frage zerbrechen, die sich ansonsten Sandkasten von Valkenswaard nicht stellt. Nagl: "Klar, normal würden wir hier mit Sandreifen fahren. Nun könnte im Rennen auch ein Reifen für normalen Boden zum Einsatz kommen. Im Honda-Werksteam wird nun die Strecke genau beobachtet und im letzten Moment entschieden, mit welchen Reifen die CRF450 von Nagl ausgerüstet wird.
Neben dem Wetter bedauert der Oberbayer ausserdem, dass die Strecke wieder wie vor 2004 im Gegenuhrzeigersinn befahren wird. "Mir hat es vorher besser gefallen, ich glaube, es geht den meisten so. Deshalb hatte man ja damals die Richtung geändert."
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