Das Erfolgsrezept von MXGP-Ass Tim Gajser? Spaß haben

Von Kay Hettich
Motocross-WM MXGP
Das Red-Plate ist schon lange Begleiter von Tim Gajser

Das Red-Plate ist schon lange Begleiter von Tim Gajser

Als Rookie mischt Tim Gajser mit nur 19 Jahren die versammelte MXGP-Elite auf. Der Honda-Pilot baut auf seine mentale Stärke.

Abgerechnet wird zwar erst zum Schluss, doch verläuft die restliche MXGP-Saison 2016 für Tim Gajser nur halbwegs so wie die ersten zwölf Meetings, dann hat der Slowene den WM-Titel schon in trockenen Tüchern: 92 Punkte führt der Gariboldi-Pilot vor KTM-Star Tony Cairoli, Titelverteidiger Romain Febvre (Yamaha) fiel nach seiner Verletzung auf Rang 3 mit 124 Punkten Rückstand zurück.

Gajser gewann sieben der letzten acht MXGP-Läufe, den ersten Sieg räumte der aktuelle MX2-Weltmeister jedoch bereits beim Saisonauftakt in Katar ab. Sein Erfolgsrezept ist denkbar einfach: Spaß haben! «Für Doha hatte ich keine grossen Erwartungen. Ich wollte mich gut schlagen, vor allem aber Spaß dabei haben», sagt Gajser rückblickend. «Jedes weitere Rennen werde ich mit diesem Ziel angehen, auch Loket. Da raus gehen und Spaß haben, das ist der Schlüssel zum Sieg.»

'Spaß haben' kann Gajser bereits wieder an diesem Wochenende beim MXGP-Event in Loket. «Wenn mir das gelingt, werde ich auch wieder sehr schnell sein und auf dem Podium stehen», sagt der 19-Jährige selbstbewusst. «Die Strecke mag ich sehr und es werden wieder sehr viele Fans aus Slowenien dabei sein. Das freut mich besonders, dass mittlerweile so viele Menschen Notiz vom Motocross nehmen – das hat sich in den beiden letzten Jahren enorm gewandelt.»

Die Selbstverständlichkeit, mit der der Teenager die etablierten Stars alt aussehen lässt, ist beeindruckend. «Man muss daran glauben, seine Konkurrenten zu schlagen. Das ist das Wichtigste», sagt Gajser. «Der Sieg entscheidet sich im Kopf und das in jeder Sportart, nicht nur beim Motocross.»

Gajser freut sich auf die Rückkehr von Romain Febvre (Yamaha), der bis zu seiner Verletzung in England sein schärfster Widersacher war. «Als Rennfahrer wünscht man niemanden eine Verletzung an den Hals», versichert der Gariboldi-Pilot. «Aber das ist der Sport und es kann jedem passieren. Jedes Mal wenn wir auf die Strecke gehen, sind wir uns des Risikos bewusst.»

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