Lauf-1-Sieger Jaume Masià (Ducati): Auf Phillip Island dominant wie Bulega
Im vergangenen Jahr beeindruckte Jaume Masià als Supersport-Rookie als WM-Dritter. In die diesjährige Saison startete der Ducati-Pilot auf Phillip Island mit einem dominanten Sieg im ersten Lauf.
Ähnlich wie Nicolò Bulega in der Superbike-Kategorie dominiert Jaume Masià auf Phillip Island die Supersport-WM. Außer im Warm-up am Samstagvormittag fuhr der Spanier in jeder Session Bestzeit; im Rennen über 18 Runden hatte der Ducati-Pilot stolze 5,5 sec Vorsprung auf Markenkollegen Philipp Öttl vom Team Feel Racing, der als Zweiter die Ziellinie kreuzte.
Hat der 25-Jährige aus Valencia mit einer solchen Dominanz gerechnet? «Früher hatte ich hier immer Probleme, aber wahrscheinlich, weil die Moto3 bei kühleren Bedingungen nach Phillip Island kommt», rätselt Masia selbst. «Zu dieser Jahreszeit ist das Wetter dagegen wunderschön und es macht mir hier riesigen Spaß. 2025 lief es hier auch schon gut, aber mit einem Jahr Supersport-Erfahrung sind wir noch besser geworden. Und ich denke, unser jetziges Paket ist erstklassig. Ich habe mehr Erfahrung mit dem Motorrad, mit dem Team und der Meisterschaft. Es ist also eine Kombination dieser Aspekte.»
Wen Jaume Masia für die Supersport-WM 2026 stark einschätzt
Nachdem Supersport-Weltmeister Stefano Manzi in die Superbike-Kategorie aufgestiegen ist, gelten in diesem Jahr neben Masia und Öttl auch Can Öncü (Yamaha) und Tom Booth-Amos (Triumph) auf den diesjährigen Titelgewinn. «Nicht nur», wirft Masia ein. «Ich habe auch Albert Arenas auf der Liste. Er war im GP-Paddock konkurrenzfähig und fuhr in der Moto2 Podestplätze ein. Außerdem schätze ich Jeremy Alcoba sehr stark ein. Er ist vielleicht nicht auf jeder Piste vorn dabei, aber vergangene Saison war er konkurrenzfähig.»
Zur Info: Yamaha-Pilot Arenas wurde im ersten Lauf Vierter, wohingegen Kawasaki-Ass Alcoba lediglich Zehnter wurde.
«Ich selbst war 2025 WM-Dritter und sehe mich in diesem Bereich auch in dieser Saison», ergänzte Masia. «Wir haben uns vorgenommen, in jedem Rennen vorn mitzumischen und zumindest um den Titel mitzukämpfen. Wenn uns das gelingt, egal ob erfolgreich oder nicht, haben wir einen guten Job abgeliefert.»
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