Burkhard Sarholz: Wie er Ullrich zum Sieger machte
Mit dem Triumph beim ADAC MX Masters in Möggers kehrte Dennis Ullrich in die Siegspur zurück. Die Taktik von Meistermacher Burkhard Sarholz ging beim Österreich-Gastspiel voll auf.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Teamchef Burkhard Sarholz hat im beiderseitigen Einvernehmen seinem zweimaligen Masters-Champion Dennis Ullrich zum Italien-GP Mitte Mai eine Pause verordnet, beim Fußball würde man sagen, ihn auf die Bank gesetzt. Die kurze Denkpause zahlte sich aus, der 22-jährige Ullrich dominierte beide Finalläufe bei Runde 2 der ADAC MX Masters im österreichischen Möggers.
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Für den deutschen KTM-Piloten wirkte der Druck auf die Reset-Taste wie eine Befreiung, auf und neben dem Podium war Ullrich selten so gut gelaunt wie in Möggers zu sehen. "Ja, wir haben es geschafft, 1-1! Es fühlt sich großartig an, nach so einer harten Zeit wieder ganz oben zu stehen. Die Strecke war top, es haben sich schöne Spuren und Kanten herausgefahren, nachdem es am Samstag noch sehr nass war. Ich bin auf jeden Fall happy. Ich habe mein Training nach der Vorbereitung etwas umgestellt, weil ich ziemlich verkrampft auf dem Motorrad war. Das hat sich ausbezahlt", kommentierte der neue Führende in der Gesamtwertung. Die Dominanz der Sarholz-Piloten auf der harten und steinigen Piste war beeindruckend, einzig der Sachse Dominique Thury verhinderte als Dritter der Tagestabelle den totalen Triumph des Trios Ullrich, Harri Kullas und Angus Heidecke.
Die Strategie von Chef Sarholz ist klar: Bereits 2008/2009 mit Kornel Nemeth und Marcus Schiffer sowie 2013 mit Ullrich und Sébastien Pourcel sorgte er erfolgreich mit einem extrem starken Duo für hohe Konkurrenz im Team. Und 2016 legte er noch eine Schippe drauf und schickt drei Piloten ins Rennen, die alle hervorragende Titelchancen haben. Es wird schwer für die Gegner Kjer-Olsen, Jasikonis und Thury, den Titelgewinn eines Sarholz-Piloten zu verhindern.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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