Simon Längenfelder (15) vor seinem größten Auftritt

Von Marian Groß
Motocross der Nationen
Simon Längenfelder

Simon Längenfelder

Am kommenden Wochenende treffen die Nationalmannschaften des Motocross-Sports in Assen/Niederlande aufeinander. Dabei wird der erst 15-jährige Simon Längenfelder für Deutschland auf der 250er-KTM (MX2) antreten.

Nachdem Henry Jacobi als gesetzter MX2-Fahrer für das Team Deutschland wegen einer Knieverletzung ausfällt, erfolgte eine nicht einfache Suche nach einem geeigneten Kandidaten. Die Wahl von Teamchef Wolfgang Thomas fiel am Ende auf Simon Längenfelder.

Längenfelder bestritt 2019 seine internationalen Auftritte vor allem in der EMX125-Kategorie, in der er nach Startschwierigkeiten am Saisonende mit 222 Punkten Gesamtdritter wurde. Eine besondere Empfehlungsfahrt für Assen lieferte der KTM-Pilot in Lommel: Auf der berüchtigten Tiefsandstrecke fuhr der WZ-Racing-Pilot seinen ersten EMX-Gesamtsieg ein!

Der Bayer, der von den deutschen Motocross-Legenden Bernd Eckenbach und Hubert Nagl trainiert wird, wird in den Niederlanden auf einer 250er-KTM sitzen. Der Wechsel in eine neue Hubraumklasse kann unter Umständen nicht ganz problemlos ablaufen, aber Längenfelder gibt Entwarnung: «Ich fühle mich auf der 250er sehr gut. Es ist nur ein bisschen anders, aber es ist schöner zu fahren und macht mehr Spaß», meinte der Teenager im Gespräch mit SPEEDWEEK.com.

Die Strecke in Assen wird noch kräfteraubender als in Lommel sein, da der Sand wie an einem Strand ist. Er kann nicht richtig verdichtet werden und ist butterweich. Die Wellen werden noch tiefer werden und der Rennrhythmus ist von immenser Wichtigkeit, um nur irgendwie Kraft sparen zu können. Dem KTM-Piloten ist das bewusst und er hat extra sein Training für den Event des Jahres spezialisiert: «Ich habe mich gut darauf vorbereitet. Ich war ein paar Tage in Lommel und jetzt noch ein bisschen in Deutschland auf tiefen Strecken fahren. Ich trainiere 30-Minuten-Motos, da fühle ich mich ganz gut. Ansonsten bin ich topfit und freue mich sehr auf das Rennen.»

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