MXoN 2016 ohne US-Star Eli Tomac (Kawasaki)!

Von Thoralf Abgarjan
Motocross der Nationen
Eli Tomac wird nicht zum MXoN 2016 antreten

Eli Tomac wird nicht zum MXoN 2016 antreten

Nach der Absage von Ken Roczen (Suzuki) für das deutsche Team folgt für das MXoN 2016 der nächste Dämpfer: Der derzeit beste Amerikaner hat sich ebenfalls abgemeldet.

Am kommenden Samstag wird im Rahmen der 10. Runde der US-Nationals in Unadilla die Vorstellung der US-Nationalmannschaft für das Motocross der Nationen erwartet.

Eli Tomac (Kawasaki) ist in dieser Saison der einzige Fahrer, der den deutschen Meisterschaftsaspiranten Ken Roczen (Suzuki) auf der Strecke schlagen konnte und deshalb galt 'ET3' als erste Wahl für das US-Nationenteam.

Unvergessen ist der Kampf der Titanen zwischen Tomac und Roczen beim MXoN 2013 im Talkessel, den der Deutsche für sich entschied.

Dazu wird es in diesem Jahr nicht kommen. Aber seit 2011 laufen die Amerikaner dem Titel erfolglos hinterher.

«Das war keine leichte Entscheidung», erklärte Tomac in seinem Statement. «Ich bin schon zweimal zum MXoN gestartet und ich habe es stets als Ehre empfunden, bei diesem prestigeträchtigen Rennen zu starten. Aber in diesem Jahr ist der Rennkalender zu voll und ich habe im September zu viele weitere Termine, so dass es uns schlicht an der Zeit fehlt, uns auf so ein großes Rennen konkurrenzfähig vorzubereiten.»

In den letzten 29 Wochen haben die US-Piloten 26 Rennen bestritten.

Tomac wird allerdings die beiden US-Grand-Prix in Charlotte und Glen Helen bestreiten, besser gesagt, bestreiten müssen. Denn, wie ebenfalls durchsickerte, verpflichtet ihn sein Vertrag. Seit dem Wechsel von Ryan Villopoto in die WM im letzten Jahr, versucht sich Kawasaki neu aufzustellen. Mit Clement Desalle haben die Grünen zwar ein heißes Eisen im Feuer in der WM, aber Verletzungen bremsen den schnellen Belgier immer wieder ein.

«Hoffentlich werde ich die Chance bekommen, Team USA in der Zukunft zu vertreten», fügte Tomac hinzu. «Ich wünsche dem US-Team den Erfolg in Italien und denke, dass sie es auf das oberste Treppchen schaffen werden, wo sie hingehören.»

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