Rast siegt und siegt und siegt

Von Annette Laqua
Porsche Supercup
Dauersieger René Rast

Dauersieger René Rast

Nach seiner vierten Trainingsbestzeit in Folge hat sich René Rast seinen vierten Sieg in Reihe geholt. In Valencia gewann er den Porsche Supercup vor Jeroen Bleekemolen.

[*Person 2197 René Rast*] gewann das Rennen durch das Hafengebiet von Valencia vor seinem niederländischen Titelrivalen. In einem spannenden Duell setzte sich der Deutsche vom Team [*Team 1242 MRS Racing*], der im vergangenen Jahr schon den Porsche Carrera Cup Deutschland für sich entschied, bereits am Start durch und übernahm den ersten Platz. Bleekemolen versuchte immer wieder, den Steyerberger anzugreifen, aber er hatte keinen Erfolg. Da half dem Konrad-Fahrer auch die schnellste Rennrunde nicht, Rast war nicht zu bezwingen.
«Vierter Sieg in Folge – ich bin einfach nur glücklich. Wir haben mal wieder alles richtig gemacht. Mein Start war gut, doch Jeroen war am Anfang ein bisschen schneller als ich. Ich hatte einige kleine Fehler und habe einmal den Gang nicht gleich reingekriegt, da war er dann auch sofort neben mir. Ich konnte mich aber wieder vor ihn setzen und das Rennen später gut kontrollieren», fasste Rast im Ziel zusammen.

In der Gesamtwertung hat er vier Rennen vor Schluss einen Rückstand von 30 Punkten auf den Leader Bleekemolen, der im Gegensatz zu Rast in jeden Lauf punktete. «Das war ein sehr gutes Rennen. Nach dem Start war ich schneller als René, habe es aber nicht geschafft, ihn zu überholen. Ich wollte ja auch kein allzu großes Risiko eingehen. Mit Blick auf die Meisterschaft bin ich mit dem zweiten Platz sehr zufrieden», konnte auch der Geschlagene etwas Positives an seinem Rennen finden.

Schon in der ersten Kurve knallte es zum ersten Mal: Jiri Janak verbremste sich und riss gleich noch Damien Faulkner mit ins Aus. Außerdem strandete Valdeno Brito bei seinem ersten Einsatz im Supercup schon im ersten Umlauf.

Immer an der richtigen Stelle befand sich Lance David Arnold. Der ehemalige Porsche-Junior, der nur vom zwölften Startplatz begann, freute sich über den fast sensationellen dritten Rang. «Manchmal ist es einfach wichtig, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein. Ich hatte einen genialen Start und kam sehr gut weg, weil ich noch neue Reifen hatte. Meine Order vom Team war, in den ersten beiden Runden nicht zu attackieren und abzuwarten, wie sich das Rennen entwickelt. Doch dann war da die Kollision vor mir, und diese Chance musste ich nutzen. Ein tolles Rennen!»

Er verwies Supercup-Legende Patrick Huisman auf Platz vier, gefolgt von Richard Williams, Stefan Rosina, William Langhorne, Siso Cunill, Norbert Siedler und Isaac Tutumlu Lopez.

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