Eugene Laverty (3./Aprilia): «Lausitzring macht Spaß»

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Eugene Laverty findet den Lausitzring dufte

Eugene Laverty findet den Lausitzring dufte

Aprilia scheint dem ersten Podium der Superbike-WM 2017 näher zu kommen. Den zweitägigen Test auf dem Lausitzring beendete Milwaukee-Pilot Eugene Laverty als Dritter – obwohl er die Rennstrecke noch nicht kannte.

Als Eugene Laverty vor seinem Wechsel in die MotoGP zwischen 2008 und 2014 Supersport- und Superbike-WM fuhr, wurde das Meeting der seriennahen Motorradweltmeisterschaft in Deutschland auf dem Nürburgring ausgetragen. Der Test auf dem Lausitzring am Dienstag und Mittwoch dieser Wocher war für den Nordiren daher doppelt wichtig: Die Aprilia RSV4 nach vorne bringen, gleichzeitig aber auch die Rennstrecke lernen – Laverty war sehr angetan!

«Wie mir schon vorher jeder erzählte, ist die Piste tatsächlich ziemlich holprig – sie macht durch die langsamen und schnellen Sektoren aber trotzdem Spaß – und auch unser Bike scheint gut zu funktionieren», sagte der Aprilia-Werkspilot nach zwei Testtagen. «Wenn wir zum Rennwochenende zurückkehren, werden wir das Podium anpeilen. Es wird nicht einfach, aber es ist hier in Reichweite.»

Lavertys Highlight ist bisher ein fünfter Rang im zweiten Lauf in Misano. Den Lausitzring-Test beendete er als Dritter, nur 0,2 sec hinter Weltmeister Jonathan Rea (Kawasaki).

«Am zweiten Testtag haben wir innerhalb recht kurzer Zeit einen wirklich guten Job abgeliefert und zwei grosse Fortschritte erzielen können», begründet Laverty seinen Optimismus. «Wir haben hier am Kurveneingang gearbeitet, damit ich die Front stärker belasten kann. Wenn uns das gelingt, dann wird auch alles andere besser. In Laguna Seca gelang uns schon ein Schritt nach vorne, und jetzt wieder. Eine schnelle Runde fuhr ich unter dem Streckenrekord.»

Bestzeiten Superbike-Test Lausitzring, 25./26. Juli 2017:

1. Jonathan Rea (GB), Kawasaki, 1:36,6 min
2. Tom Sykes (GB), Kawasaki, 1:36,7
3. Eugene Laverty (IRL), Aprilia, 1:36,8
4. Chaz Davies (GB), Ducati, 1:36,9
5. Lorenzo Savadori (I), Aprilia, 1:37,3
6. Marco Melandri (I), Ducati, 1:37,5
7. Markus Reiterberger (D), BMW, 1:37,7
8. Davide Giugliano (I), Honda, 1:39,5
9. Michele Magnoni (I), Honda, 1:45,9

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