Pirelli ratlos: Welcher Reifen hält in Villicum durch

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Die Qual der Wahl – welcher Reifen in Argentinien funktionieren wird, kann nur geraten werden

Die Qual der Wahl – welcher Reifen in Argentinien funktionieren wird, kann nur geraten werden

Kein Test und keine Daten – welche Reifen auf dem neuen Circuito San Juan Villucm in Argentinien funktionieren und eine Renndistanz überleben, kann von Reifenmonopolist Pirelli nur spekuliert werden-

Erst auf der Zielgeraden zum ersten Meeting der Superbike-WM in Argentinien wurde der neue Circuito San Juan Villicum fertig. Keine Rennserie hat auf 4,3 km langen Piste bisher Rennen absolviert. Elf Links- und acht Rechtskurven – viel mehr Informationen liegen Reifen-Alleinausrüster Pirelli nicht vor.

Dazu kommt: Der Zustand der Piste wird am Freitag nicht optimal sein. Staub und Schmutz aus dem unbefestigten Umland sowie aus der Bauphase werden im ersten Training für schlechten Grip sorgen, mit jeder Runde Gummiabrieb werden sich die Verhältnisse ändern. Die Piste liegt außerdem auf einer Höhe von 650 Meter über dem Meeresspiegel. Die Temperaturen werden vom Vor- zum Nachmittag stark variieren.

Pirelli transportierte daher ausschließlich bewährtes Reifenmaterial nach Argentinien. Entwicklungsreifen, wie bei den meisten anderen Meetings, wird es am kommenden Wochenende kaum geben.

An Vorderreifen werden die Superbike-Assen die Standardlösungen SC1 (soft), SC2 (medium) und SC3 (hart) zur Verfügung haben, dazu ein bewährter Entwicklungsreifen aus der SC1-Familie. Mit Intermediate- und Regenreifen summiert sich die Anzahl der Vorderreifen pro Fahrer auf 43.

Für hinten ließ Pirelli die Standardvarianten SC0 (soft) und SC3 (superhard) einpacken, dazu den seit Aragón zumeist gewählten SC2-Entwicklungreifen. Mit Qualifyer, Intermediate und Regenreifen hat jeder Pilot 37 Hinterreifen zur Verfügung.

Beeindruckend die Gesamtzahl der Reifen: Für Superbike-WM und Supersport-WM transportierte der italienische Reifenhersteller 3249 Reifen nach Argentinien.


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