Petrucci über Razgatlioglu: Seine Präzision machte den Unterschied aus
BMW-Nachfolger Danilo Petrucci analysiert Toprak Razgatlioglus besondere Fähigkeiten auf der M1000RR, die weit über die spektakulären Manöver in den Bremszonen hinaus gehen.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Die Traumehe zwischen BMW und Toprak Razgatlioglu wurde nach zwei WM-Titeln geschieden, um den MotoGP-Traum des Türken zu verwirklichen. Doch Razgatlioglus Heldentaten der zurückliegenden Jahre hallen nach. Die Neuzugänge Danilo Petrucci und Miguel Oliveira schauen sich immer wieder die Daten ihres Vorgängers an und schwanken zwischen Staunen und Akzeptanz.
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«Wenn man sich die Daten von Toprak anschaut, gibt es Dinge, bei denen man sich denkt: 'Ich habe keine Ahnung, wie man das macht.' Dann sieht man beim Bremsen einige wirklich bemerkenswerte Dinge», kommentierte Petrucci nach dem Kennenlernen mit der BMW M1000RR. Petrucci versteht, was Razgatlioglu gemacht hat. Doch die Manöver des Türken zu kopieren, fällt nicht leicht. «Sagen wir mal so: Es ist nicht unbedingt sehr schwer, das zu reproduzieren – manchmal ist es aber genau das, was man nicht kontrolliert, das den Unterschied ausmacht.»
Hohe Präzision und gutes Gefühl für den Hinterreifen Neben den spektakulären Bremsmanövern hatte Razgatlioglu laut Petrucci eine weitere Stärke: «Er war wirklich, wirklich gut darin, den Hinterreifen zu verstehen. Er hat also alles zusammengebracht. Wenn man sich unsere Daten anschaut, sieht man keine riesigen Unterschiede.»
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«Toprak war wirklich extrem präzise und hat sehr gut verstanden, wie das Motorrad positioniert sein muss, um maximale Traktion zu bekommen. Er hat das Motorrad sehr gut kontrolliert. Natürlich ist es richtig schwierig, genau das zu reproduzieren, was er gemacht hat – aber wir sind auf dem Weg dorthin», zeigte sich Petrucci zuversichtlich.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Beim Start der Superbike-WM 2026 erlebte Petrucci ein eher durchwachsenes erstes Rennwochenende. Abgesehen von einer guten Superpole fiel es dem Italiener schwer, in den Rennen das Tempo der Spitzenfahrer mitzugehen. Er liegt nach dem ersten von zwölf Events auf der zehnten Position der Fahrerwertung.
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