Michael van der Mark: «Ten-Kate-Aus ist ein Schock»

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Bis 2016 fuhr Michael van der Mark für Ten Kate

Bis 2016 fuhr Michael van der Mark für Ten Kate

Seit 2017 ist Michael van der Mark Yamaha-Werksfahrer, seine Karriere begann aber mit Ten Kate. Die Nachricht, dass das niederländische Team von Honda fallengelassen wurde, bedauert der Supersport-Weltmeister von 2014.

Sechs Jahre arbeiteten Ten Kate Honda und Michael van der Mark erfolgreich zusammen. 2012 wurde die Superstock-600-EM gewonnen, 2014 die Supersport-WM. In der Superbike-WM fuhr der Niederländer zehn Top-10-Platzierungen ein und wurde WM-Vierter 2016. Seinen ersten Laufsieg erreichte der 26-Jährige aber als Yamaha-Werkspilot in Donington Park 2018.

Durch die lange Verbundenheit verfolgte der Niederländer dennoch aufmerksam, wie schwer sich Honda seit 2017 in der Superbike-WM mit der neuen Fireblade tat. Für van der Mark war es keine Überraschung, als Honda auf der Motorradmesse EICMA das japanische Moriwaki-Team als neuen Partner in der Superbike-WM vorstellte. «Für Ten Kate ist es eine schwierige Situation», sagte van der Mark im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Sie sind schon so lange bei Honda, also war es für alle ein großer Schock. Aus meiner Sicht ist es vor allem bitter, dass es so spät in der Saison passiert ist.»

Van der Mark kennt die meisten heutigen Teammitglieder sehr gut. «Ich weiß nicht genau, wie viele dort arbeiten. Aber wenn sie von dem Aus früher gewusst hätten, hätten sie sich nach einem anderen Team oder Job umschauen können», meinte der Niederländer weiter. «Natürlich kommt es vor, dass Menschen oder Firmen Veränderungen vornehmen müssen, es ist aber schon so spät im Jahr. Für mich ist das das Schlimmste. In den Niederlanden hat das Aus niemand kommen sehen, aber ich wusste es schon früher. Alle waren schockiert und es ist eine Schande.»


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