Superbike-WM

Kehrtwende: Dorna einigt sich doch mit Laguna Seca

Von Kay Hettich und Ivo Schützbach - 19.12.2018 10:42

Nach monatelangen Verhandlungen konnte sich Promoter Dorna für die Superbike-WM 2019 überraschend mit den Betreibern der legendären Rennstrecke in Laguna Seca einigen. Das Comeback in Kyalami/Südafrika ist verschoben.

Vor wenigen Minuten wurde vom Motorrad-Weltverband FIM der endgültige Kalender der Superbike-WM 2019 veröffentlicht. Überraschend wird es doch ein Meeting in den USA in Laguna Seca geben. Eigentlich wollte der Veranstalter in Kalifornien wegen finanzieller Engpässe ein Jahr pausieren und hatte für das Wochenende 13./14. Juli lediglich Rennen der US-Serie MotoAmerica vorgesehen.

Promoter Dorna sprach deshalb auch mit Kyalami in Südafrika und dem Sokol Circuit in Kasachstan, doch diese Rennen werden frühestens 2020 im SBK-Kalender stehen. Wegen des riesigen und für alle Hersteller extrem wichtigen US-Markts war Laguna Seca stets gewünscht. Es darf vermutet werden, dass die Dorna den Rennstreckeneigentümern finanziell noch weiter entgegenkam, als das bereits in der Vergangenheit der Fall war.

Laguna Seca debütierte 1995 im Kalender der Superbike-WM, zwischen 2004 und 2013 gab es eine längere Pause. Das Meeting im Hinterland von Monterey brachte 15 verschiedene Gewinner hervor. Die meisten Siege hat Jonathan Rea (4) eingefahren, gefolgt von John Kocinski, Anthony Gobert, Troy Corser, Ben Bostrom, Tom Sykes und Chaz Davies mit je drei.

In Laguna Seca wird nur die Superbike-Klasse an den Start gehen, ergänzt wird das Rennwochenende durch MotoAmerica.

Jonathan Rea ist mit vier Siegen der erfolgreichste Fahrer in Laguna Seca © Gold & Goose Jonathan Rea ist mit vier Siegen der erfolgreichste Fahrer in Laguna Seca

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