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BMW-Ass Miguel Oliveira: Als müsste er auf der falschen Straßenseite fahren

«Die Frage ist nicht ob, sondern wann ich das Motorrad verstehe und konkurrenzfähig sein werde», sagte Superbike-WM-Rookie Miguel Oliveira aus dem BMW-Werksteam nach Platz 7 im Phillip-Island-Test.

Im Artikel erwähnt

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Als Miguel Oliveira im Vorjahr noch Chancen sah in der MotoGP zu bleiben, als Stamm- oder auch Testfahrer, hat er einen Wechsel in die Superbike-WM lange ausgeschlossen. Deshalb wurde von einigen GP-Berichterstattern gemutmaßt, dass es ihm in der seriennahen Kategorie an Motivation fehlen werde, dass er nicht dort sein will.

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Doch seit seinem ersten Test im November mit dem BMW-Werksteam ist klar: Der 31-Jährige ist voll bei der Sache und stürzt sich engagiert in seine neue Aufgabe. Bei BMW ist über seine Methodik nur Gutes zu hören, er hat sich innerhalb kurzer Zeit Respekt erarbeitet.

«Letztlich muss ich es nehmen, wie es ist», meinte der ehemalige Vizeweltmeister der Klassen Moto3 und Moto2. «Als ich meine Entscheidung traf, geschah das, weil ich Rennen fahren möchte und nicht testen will – auch wenn das Fahrerlager und das Motorrad anders sind. Ich will für ein Topteam und einen Spitzenhersteller Rennen fahren.»

Miguel Oliveira über Platz 7: «Wie erwartet»

Auf Phillip Island gab es am Montag und Dienstag das erste aussagekräftige Aufeinandertreffen der diesjährigen Superbike-WM-Piloten, Oliveira schloss den Test bei Sonnenschein als Gesamtsiebter ab und verlor eine gute Sekunde auf Dominator Nicolo Bulega (Aruba.it Ducati). «Es lief wie erwartet, es waren Anpassungstage», fasste Miguel zusammen. «Ich fühle mich durch diverse Abstimmungsänderungen in gewissen Bereichen jetzt wohler.»

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In der MotoGP pilotierte der Portugiese aus Almada Motorräder von KTM, Aprilia und Yamaha, für den Hersteller aus Österreich hat er fünf Siege in der Premiumklasse erobert. «Diese Erfahrungen bringe ich mit, außerdem diverse Fähigkeiten auf dem Motorrad», erzählte Oliveira beim Treffen mit SPEEDWEEK.com in Australien. «Diese kann ich aber nur nutzen, wenn ich mich mit dem Bike und den Reifen im richtigen Fenster befinde. Der Wechsel in die Superbike-WM ist die größte Veränderung in meiner Karriere, die Herausforderung ist so groß, wie ich erwartet habe.»

Oliveira weiß: Die Erwartungen beim Team und Hersteller sind da

Nach der erfolgreichen Periode mit Toprak Razgatlioglu, mit «El Turco» wurden zwei WM-Titel und 39 Rennen gewonnen, ist die Erwartungshaltung bei BMW sowie den Fans gewaltig und der Druck auf Oliveira und Teamkollege Danilo Petrucci entsprechend hoch. «Ich komme klar», grinste Miguel. «Wäre es klüger von mir gewesen, wenn ich zu einem Team gehe, das am Ende der Startaufstellung steht? Ich bin in der besten Position, die es gibt. Das Team wird mir dabei helfen zu wachsen und so schnell wie möglich auf Geschwindigkeit zu kommen. Die Erwartungen beim Team und Hersteller sind da, das ist normal. Ich erwarte aber auch von mir selbst das Beste. Dafür muss ich alle Teile zusammenfügen, das braucht Zeit. Ich versuche, diese Phase zu verkürzen. Ich habe mich aus einem Flugzeug gestürzt, den Fallschirm geöffnet und bin direkt auf Phillip Island gelandet. Es gab nur diesen Vorsaisontest im Trockenen, jetzt sind wir hier zur ersten Veranstaltung. Was soll man da erwarten? Es werden Schwierigkeiten auftreten, aber ich bin bereit für diese Herausforderung und nehme sie an. Mit der Erfahrung des Teams werden wir alle Schwierigkeiten überwinden.»

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«Mir geht es wie jemandem, der zum ersten Mal nach England kommt und auf der anderen Straßenseite fahren muss», malte der BMW-Neuling ein erklärendes Bild. «Diese Maschine ist so anders – es dauert, bis alles natürlich und ohne nachzudenken geschieht. Momentan ist es beim Fahren noch so, dass ich überlegen muss, was ich zu tun habe. Aber es wird kommen, dass alles aus einem Guss ist. Dass ich jetzt auf einer Strecke fahre, die ich gut kenne, hilft mir. Ich muss für diese Saison drei neue Rennstrecken lernen, das kommt auf meine Torte obendrauf. Ich weiß, dass ich das Motorrad verstehen und konkurrenzfähig sein werde, es ist nur eine Frage der Zeit. Die Frage ist nicht ob, sondern wann.»

Pos

Fahrer

Motorrad

Zeit

Diff

1.

Nicolo Bulega (I)

Ducati

1:28,630 min

2.

Sam Lowes (GB)

Ducati

1:29,296

+ 0,666 sec

3.

Lorenzo Baldassarri (I)

Ducati

1:29,328

+ 0,698

4.

Yari Montella (I)

Ducati

1:29,351

+ 0,721

5.

Axel Bassani (I)

Bimota

1:29,373

+ 0,743

6.

Alex Lowes (GB)

Bimota

1:29,575

+ 0,945

7.

Miguel Oliveira (P)

BMW

1:29,676

+ 1,046

8.

Iker Lecuona (E)

Ducati

1:29,769

+ 1,139

9.

Xavier Vierge (E)

Yamaha

1:29,812

+ 1,182

10.

Garrett Gerloff (USA)

Kawasaki

1:29,823

+ 1,193

11.

Alvaro Bautista (E)

Ducati

1:29,861

+ 1,231

12.

Danilo Petrucci (I)

BMW

1:29,906

+ 1,276

13.

Tarran Mackenzie (GB)

Ducati

1:29,957

+ 1,327

14.

Alberto Surra (I)

Ducati

1:29,969

+ 1,339

15.

Stefano Manzi (I)

Yamaha

1:30,110

+ 1,480

16.

Andrea Locatelli (I)

Yamaha

1:30,205

+ 1,575

17.

Remy Gardner (AUS)

Yamaha

1:30,269

+ 1,639

18.

Ryan Vickers (GB)

Honda

1:30,446

+ 1,816

19.

Jake Dixon (GB)

Honda

1:30,492

+ 1,862

20.

Tetsuta Nagashima (J)

Honda

1:30,513

+ 1,883

21.

Bahattin Sofuoglu (TR)

Yamaha

1:30,740

+ 2,110

22.

Mattia Rato (I)

Yamaha

1:31,972

+ 3,342

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