Das Meeting in Imola ist der vierte Auftritt von EBR (Buell) in der Superbike-WM. Hinterherfahren und Zweckoptimismus bleiben das Motto von Geoff May und Aaron Yates..
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Das Testverbot ist für einen Superbike-Neueinsteiger wie EBR wohl das grösste Handicap. An jeder Rennstrecke beginnt die Abstimmungsarbeit für Fahrwerk und Elektronik bei null, selbiges gilt für die beiden Piloten Geoff May und Aaron Yates, die jede Rennstrecke außer Laguna Seca erlernen müssen.
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In Imola bietet EBR wieder eine trostlose Vorstellung: Die beiden US-Amerikaner starten von den letzten Position, selbst das langsamte Evo-Bike von Peter Sebestyen (BMW) war im vierten Training 0,6 sec (May) bzw. 1,0 sec (Yates) entfernt. "Seit gestern haben wir enorme Fortschritte gemacht, wir kommen unseren Gegnern immer näher", meinte May am Samstag, Teamkollege Yates ergänzte. "Mit unseren Fortschritten bin ich sehr glücklich. Hoffentlich werden wir noch schneller und können mit anderen Piloten kämpfen."
Sicher meinen May und Yates es ernst, wenn sie von Fortschritten im Laufe eines Rennwochenendes sprechen. Von einem echten Fortschritt, der sie dichter an die Konkurrenz bringt, kann aber keine Rede sein: Auf Phillip Island fehlten sechs Sekunden auf die Bestzeit und in Imola sind es ebenso viele.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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