BMW Italia: «Wir haben mehr erwartet»

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Soll Sylvain Barrier nur der schwarze Peter in die Schuhe geschoben werden?

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Für BMW war das erste Saisonmeeting auf Phillip Island eine Pleite. Die Ursachenforschung wird in Thailand in die nächste Runde gehen. Es gibt Zweifel an der Barrier-Theorie.

Auf «JR Racing» lagen die Hoffnungen von BMW, dass 2015 in der Superbike-WM für die Bayern etwas nach vorne gehen wird. Mit Toni Elias und Ayrton Badovini hatte das neue Team zwei starke Fahrer unter Vertrag, durch Teammanager Troy Corser hatte man zudem einen langjährigen Vertrauten als Ansprechpartner.

«JR Racing» Teameigentümer Yoselyn Robinson und Manfredi Lombardi glaubten aber wohl, dass BMW die Geldbörse öffnen würde – sie selbst zahlten nämlich keinen Cent. Die Blase platzte. Mittlerweile ist es sogar fraglich, dass das Team 2015 überhaupt an den Start gehen kann, da sich Mechaniker verabschiedet haben und sich auch Elias und Badovini nach neuen Jobs umschauen.

Somit ist BMW Italia das einzige bajuwarische Licht, was in der Superbike-WM glimmt. Doch in Australien sprangen nur fünf Punkte heraus, Pilot Sylvain Barrier wird nach mehreren Verletzungen 2014 als Schwachstelle ausgemacht.

Doch laut Teamchef Piero Guigi hat der Franzose alle Verletzungen auskuriert und auch sonst scheint es dem Superstock-1000-Champion von 2012 und 2013 (beide mit BMW) an nichts zu fehlen. «Seine ​vielen Verletzungen sind sehr gut verheilt. Er hat den ganzen Winter über intensiv trainiert und hat auch alle Tests gemeistert – eigentlich ist mit ihm alles positiv», sagte Guidi. «Auch die Tests sind sehr gut verlaufen. Wir haben vor und nach dem Testverbot gearbeitet. Anfang des Jahres haben wir das gesamte neue Material von BMW ausprobiert, zum Beispiel die Elektronik.»

Dass es auf Phillip Island dennoch nicht lief, kam für die Verantwortlichen überraschend. «Wir haben erwartet, einen ordentlichen Start in die Saison zu finden», grübelt der Italiener. «Letztendlich weiss man aber nicht, was für Waffen die anderen Bike sind. Wir konnten nur mit dem besten Material die bestmögliche BMW zusammenbauen.»

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