MotoGP: KTM brauchte neue Kapitäne

Leon Haslam schlägt Max Biaggi: «Es musste so kommen»

Von Ivo Schützbach
Leon Haslam freute sich über Startplatz 2

Leon Haslam freute sich über Startplatz 2

Leon Haslam hat angekündigt, dass jetzt die Strecken kommen, auf denen die Aprilia RSV4 stark sein wird. Startplatz 2 bei der Superbike-WM in Misano unterstreicht diese Behauptung.

Von seiner Rippenverletzung hat sich Leon Haslam inzwischen erholt, die zwei Wochen Pause seit Portimao taten ihm gut. Der Engländer steigerte sich in jeder Trainingssession in Misano, glänzender Abschluss ist Rang 2 in der Superpole.

«Elektronisch hatten wir eine gute Basis für diese Strecke, Max Biaggi hat hier viel für uns getestet», erzählte der WM-Dritte SPEEDWEEK.com. «In Misano macht es einen großen Unterschied wie heiß der Asphalt ist, Reifen und Chassis verhalten sich dann komplett anders. Ich habe viel an der Rennabstimmung gearbeitet, auf Rennreifen bin ich bislang der Schnellste. Nur mit dem Qualifyer leistete ich mir einen groben Fehler, ich fuhr nur 1/10 sec schneller als mit dem Rennreifen. Mit Startplatz 2 bin ich entsprechend glücklich.»

Haslam verlor 0,212 sec auf Polesetter Tom Sykes (Kawasaki), Teamkollege Biaggi (5.) distanzierte er um einen Wimpernschlag. «Irgendwann musste das kommen», grinste der 32-Jährige. «Dass Max am ersten Tag schnell sein würde war klar, er hat hier viel getestet. Er hat auch einen guten Rhythmus und wirkt super hungrig, er ist nach wie vor schnell. Ich freue mich auf die Kämpfe mit ihm, hoffentlich schaffen wir es beide aufs Podium. So lange ich vor ihm bin, ist alles okay.»

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