Markus Reiterberger kritisch: «Traute mich nicht»

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Nach dem Sturz tat sich Markus Reiterberger schwer

Nach dem Sturz tat sich Markus Reiterberger schwer

Dienstagmorgen erlebte Markus Reiterberger (Althea BMW) seinen ersten Sturz als fixer Superbike-WM-Pilot. Danach kam der 21-Jährige nicht mehr richtig in Schwung: «Mein Körper war nicht mehr so angriffslustig.»

Nach vier Sessions in zwei Tagen liegt Markus Reiterberger mit 0,831 sec Rückstand auf Platz 11, zum besten BMW-Fahrer, Teamkollege Jordi Torres, fehlen ihm 4/10 sec. Wegen der heißen Temperaturen (über 30 Grad) und seinem Sturz am Morgen war eine Zeitverbesserung für den Bayer heute unmöglich.

«Das war gut warm heute», meinte Reiti zu SPEEDWEEK.com. «Dadurch ist der Grip in voller Schräglage noch schlechter geworden. Wir haben ein paar Sachen probiert, damit das Team mehr Daten sammeln und das Motorrad kennenlernen kann. Nach dem Sturz bin ich nicht mehr recht viel schneller geworden, ich war ziemlich langsam. Okay, alle waren langsamer, weil einfach kein Grip da war.»

Nach seinem Abflug verspürte der Bayer eine gehörige Portion Respekt vor der schnellen Rennstrecke im Süden Australiens. «Ich habe mich nicht mehr so getraut richtig aufzuziehen, aber das wird schon. Nach dem Sturz war ich auch etwas lädiert, mein Körper war danach nicht mehr so angriffslustig. Ich habe versucht schnell zu fahren, aber es war nicht möglich.»

«Bis 30 Minuten vor Ende dachte ich mir, dass das heute nichts mehr wird», bemerkte der Youngster. «Ich hatte keinen Spaß, weil es einfach nicht besser wurde, wir haben so viel probiert. Ich hatte wieder extreme Rutscher und habe das Motorrad wieder fast weggelegt. In der IDM hatten wir für solche Verhältnisse viel weichere Reifen, die gibt es hier nicht. In der IDM hatten wir auch viel weniger Distanz, das bin ich noch nicht gewohnt. Ich muss mich besser anpassen, mehr lernen. Am Schluss haben wir einen großen Schritt gemacht, in die Richtung, die ich normal gewohnt bin. Dann war es vom Grip ähnlich, aber die Reifenkonstanz war besser. Dadurch konnte ich stärker und tiefer in die Kurven hineinbremsen, so wie ich es gewohnt bin. So gelang mir eine gute Zeit, Fünfter am Mittag, Gesamt-Elfter. Am Morgen war unser Setting falsch, definitiv.»

Zeiten Superbike-WM-Test Phillip Island, Dienstag:

1. Jonathan Rea (GB), Kawasaki, 1:31,249 min
2. Davide Giugliano (I), Ducati, 1:31,400
3. Michael van der Mark (NL), Honda, 1:31,458
4. Sylvain Guintoli (F), Yamaha, 1:31,473
5. Nicky Hayden (USA), Honda, 1:31,585
6. Tom Sykes (GB), Kawasaki, 1:31,885
7. Chaz Davies (GB), Ducati, 1:31,938
8. Alex Lowes (GB), Yamaha, 1:31,958
9. Javier Fores (E), Ducati, 1:32,109
10. Jordi Torres (E), BMW, 1:32,202
11. Markus Reiterberger (D), BMW, 1:32,272
12. Roman Ramos (E), Kawasaki, 1:32,478
13. Lorenzo Savadori (I), Aprilia, 1:32,587
14. Leon Camier (GB), MV Agusta, 1:32,702
15. Joshua Brookes (AUS), BMW, 1:32,903
16. Mike Jones (AUS), Ducati, 1:33,242
17. Sylvain Barrier (F), Kawasaki, 1:33,314
18. Alex De Angelis (RSM), Aprilia, 1:33,323
19. Fabio Menghi (I), Ducati, 1:33,622
20. Joshua Hook (AUS), Kawasaki, 1:33,850
21. Karel Abraham (CZ), BMW, 1:34,062
22. Dominic Schmitter (CH), Kawasaki, 1:34,664
23. Saeed al Sulaiti (Q), Kawasaki, 1:34,942
24. Peter Sebestyen (H), Yamaha, 1:35,541
25. Imre Toth (H), Yamaha, 1:36,150

Zeiten Superbike-WM-Test Phillip Island, Montag:

1. Tom Sykes (GB), Kawasaki, 1:31,097 min
2. Jonathan Rea (GB), Kawasaki, 1:31,293
3. Michael van der Mark (NL), Honda, 1:31,510
4. Jordi Torres (E), BMW, 1:31,526
5. Nicky Hayden (USA), Honda, 1:31,558
6. Sylvain Guintoli (F), Yamaha, 1:31,583
7. Alex Lowes (GB), Yamaha, 1:31,620
8. Javier Fores (E), Ducati, 1:31,661
9. Chaz Davies (GB), Ducati, 1:31,678
11. Markus Reiterberger (D), BMW, 1:31,928
12. Roman Ramos (E), Kawasaki, 1:32,500
13. Leon Camier (GB), MV Agusta, 1:32,707
14. Joshua Brookes (AUS), BMW, 1:32,859
15. Lorenzo Savadori (I), Aprilia, 1:32,892
16. Mike Jones (AUS), Ducati, 1:33,051
17. Sylvain Barrier (F), Kawasaki, 1:33,147
18. Fabio Menghi (I), Ducati, 1:33,251
19. Joshua Hook (AUS), Kawasaki, 1:33,792
20. Alex De Angelis (RSM), Aprilia, 1:33,979
21. Karel Abraham (CZ), BMW, 1:34,706
22. Dominic Schmitter (CH), Kawasaki, 1:35,640
23. Saeed al Sulaiti (Q), Kawasaki, 1:36,121
24. Imre Toth (H), Yamaha, 1:36,463
25. Peter Sebestyen (H), Yamaha, 1:37,927

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