Dohren: Team Deutschland gegen den Rest der Welt

Von Michael Schubert
Speedway
Max Dilger (vorne) gehört zum Team Deutschland

Max Dilger (vorne) gehört zum Team Deutschland

Am kommenden Samstagabend treten auf dem Eichenring in Dohren einige der besten deutschen Speedwayfahrer im Mannschaftsmodus gegen eine Auswahl an internationalen Spitzenfahrern an.

Wie schon in den letzten Jahren, ist auch beim anstehenden Rennen in Dohren jede Menge Spannung vorprogrammiert. Der Eichenring ist berühmt und berüchtigt dafür, äußerst spannende Rennläufe zu produzieren, was nicht zuletzt an dem kurios anmutenden Oval in Mitten des beschaulichen Dorfs liegt. Mit einer Länge von 215 Metern ist der Eichenring die kürzeste Speedway-Bahn in Deutschland und stellt für die Aktiven eine Herausforderung dar. Bei den Fans haben die Veranstaltungen unter Flutlicht Kultstatus, säumten im vergangenen Jahr doch nahezu 4000 Zuschauer die Piste und sorgten für Partystimmung. Sportlich reizvoll geht es auch diesmal wieder zu, erfreut sich das Format «Deutschland gegen den Rest der Welt» doch zunehmend an Beliebtheit.

Auch nach dem sportlichen Rücktritt von Tobias Kroner als dohrener Eigengewächs, ist der veranstaltende MSC Dohren guter Dinge, das Rennen auf dem gleichen Niveau halten zu können. Mit dem Kapitän der Brokstedter Bundesligamannschaft, Kai Huckenbeck aus Werlte, tritt einer der Spitzenfahrer aus Deutschland in seiner unmittelbaren Nachbarschaft an, und möchte das deutsche Team nach der letztjährigen Niederlage diesmal zum Sieg führen.

«Dohren ist praktisch meine zweite Heimbahn. Hier habe ich in meiner Kindheit unzählige Trainingsrunden gedreht. Viele meiner Sponsoren, Fans, Freunde und Bekannte werden vor Ort sein, da will ich mich von meiner besten Seite zeigen», so Huckenbeck. Es sei immer etwas ganz Besonderes, in Dohren zu fahren. Dabei lobt Huckenbeck vor allen Dingen die Stimmung.

Max Dilger möchte seine starke Saison mit einem Erfolg in Dohren krönen. Die Konkurrenz ist allerdings stark, so wird das internationale Team von Andrejs Lebedevs aus Lettland angeführt. Der Speedway-Europameister von 2017 freut sich, erstmals auf dem ultrakurzen Eichenring mit seinem einzigartigen Start abseits der Bahn zu fahren, hat jedoch auch größten Respekt: «Ich habe die Rennen bislang nur auf Videos im Internet gesehen. Das sieht schon sehr spektakulär und eng aus.»

Der Rennstart erfolgt am Samstag um 19 Uhr (Rahmenprogramm ab 15 Uhr).

Die Aufstellungen:

Team Deutschland: Lukas Fienhage, Kai Huckenbeck, René Deddens, Max Dilger, Mark Riss, Michael Härtel.

Team Rest der Welt: Andrejs Lebedevs, Theo Pijper, Anders Thomsen, Peter Kildemand, Robert Lambert, Daniel Kaczmarek.

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