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Ducati Desmo450 MX Factory: Das Motocross-Bike wird leichter und teurer
Rund ein Jahr nach der Basis legt Ducati mit der Desmo450 Factory die neue Spitzenversion seiner Motocross-Palette nach. An der Ausstattung und Gewicht wurde gefeilt, das Herz bleibt dagegen gleich.
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Die Desmo450 MX markierte im letzten Jahr eine Zeitenwende für Ducati: Mit ihr stiegen die Italiener erstmals ins Motocross-Segment auch für Endkunden ein. Doch noch bevor im Laufe des Jahres das Dirtbike-Modellportfolio mit der Desmo250 MX nach unten und der Desmo450 EDS für universellere Einsatzzwecke erweitert wird, legen die Bologneser mit der Desmo450 MX Factory eine Topvariante ihrer bisherigen Standardmodells nach. Diese soll nun «serienmäßig bereit für den Renneinsatz» sein.
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Um diesem Anspruch gerecht zu werden, haben die Ingenieure in Borgo Panigale beim Gesamtgewicht 800 Gramm eingespart, welches sich nach Werksangaben nun auf genau 104 Kilogramm ohne Sprit summieren soll. Den Löwenanteil der Gewichtsreduktion trägt die Auspuffanlage bei, die von Akrapovic geliefert wird und durch den Einsatz von Titan 1,7 Kilogramm leichter sein soll. Weitere 200 Gramm leichter macht die Factory eine neue Gabelbrücke aus gefrästem Ergal. Neue Bauteile an der Spitzenversion dürften wiederum ein Mehrgewicht mit sich bringen: Neben neuem Unterbodenschutz und zusätzlichem Bremsenschutz zählt dazu auch die neue, 49 mm Durchmesser messende Showa-Gabel. Diese wurde um Dark Kashima-Beschichtung der Standrohre und TiO-Beschichtung der Gleitrohre erweitert, was Reibung verringern und damit das Ansprechen der Federung um 10% verbessern soll, bei verlängerter Haltbarkeit. Serienmäßig verbaut wird auch ein Starthilfe-System. Der Antriebsstrang wird um eine robustere Kette erweitert, am Motor selbst ändert sich jedoch nichts. Das bedeutet weiterhin 450 Kubikzentimeter Hubraum, den Einsatz desmodromischer Ventilsteuerung und 63,5 PS bei 9400/min. Das Drehmoment bleibt ebenfalls bei 53,5 Nm, die bei 7500/min anliegen. Die Motoreinstellungen wie Gasannahme, Traktionskontrolle und Motorbremse lassen sich per Smartphone-App individuell anpassen – auch dies wird unverändert aus der Standard-Desmo450 MX übernommen.
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Erkennbar ist die Desmo450 MX Factory äußerlich, neben den Modifikationen an Fahrwerk und Anbauteilen, an ihrer Lackierung. Diese greift die Farbgebung des Wettbewerbsmotorrads der Italiener auf. Ein günstiges Angebot wird die Factory-Version erwartungsgemäß nicht: 15.490 Euro ruft der Hersteller in Deutschland auf, und damit stattliche 3000 mehr als für die Standardversion. In der Schweiz wechseln 13.690 Franken den Eigentümer, um das Motorrad zu erstehen. Erhältlich ist die Desmo450 MX Factory dort ab sofort. Die Preise und ein Startdatum für Österreich liegen noch nicht vor.
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