Hancocks Monster-Plan

Von Helge Pedersen
Speedway-GP
Hancock: Noch ohne Nummer 45

Hancock: Noch ohne Nummer 45

Langsam halten Energy-Drink-Hersteller auch im Bahnsport Einzug. Für Greg Hancock steckt noch mehr dahinter.

In anderen Sportarten prägen Energy-Drink-Hersteller wie Red Bull, Dark Dog, Monster oder Rockstar seit vielen Jahren das Bild der Sportler und ihrer Arbeitsgeräte. Im Bahnsport waren die Brausehersteller bislang mager vertreten. Markus Eibl und Stefan Pletschacher werden von Dark Dog gesponsert, Jaroslaw Hampel von Red Bull und Chris Harris sowie Greg Hancock von Monster.

Mit Monster hat Hancock Grosses vor. 2008 entschied sich der seit vielen Jahren in Schweden wohnhafte Kalifornier zusammen mit drei Partnern Monster-Importeur für Schweden zu werden. «Unser Timing war perfekt», weiss Hancock. «Genau als wir anfingen, begann Monster UK sich nach Importeuren für alle europäischen Länder umzusehen. Im August 2008 starteten wir unsere Firma SMX Drinks AB. Wir konnten schnell Marktanteile gewinnen, weil der Name Monster bereits bekannt war. Ich arbeite hart daran, Monster auch in den Speedway-Sport einzuführen.»

Die meisten Monster-Verantwortlichen sind Abtrünnige von Red Bull. Kein Wunder, dass sich das Werbekonzept von Monster bis ins Detail an das der Bullen anlehnt. «Das Image von Monster ist cool», meint Hancock. «Ich versuche, die Marke im Grand Prix, wie auch in den nationalen Ligen best möglich mit meinem Team 45 zu präsentieren.»

Team 45? Was steckt dahinter? Die Nummer 45 hatte sich in der US-Meisterschaft zu so etwas wie der Nummer des Champions entwickelt. Als der zweifache Weltmeister Bruce Penhall 1982 zurücktrat, wurde die Nummer frei. Ab 1987 benützte Hancock die Nummer in den Rennen der US-Meisterschaft. Vor der Saison 2008 fragte Hancock sogar bei IMG an, ob er mit Nummer 45 anstatt der 6 starten dürfe. «Das würde der Marke Greg Hancock helfen», meint der Weltmeister von 1997. «In anderen Sportarten ist es auch üblich, dass sich die Fahrer ihre Nummer selbst aussuchen und diese Nummer zu einem Markenzeichen wird. Jimmie Johnson wurde dreimal NASCAR-Meister – mit Nummer 48. Jeder, der von dieser Nummer spricht, weiss, dass es um Johnson geht.»
Oder Nummer 46 – die weltbekannten Ziffern von Valentino Rossi im MotoGP.

Vorerst wurde Hancocks Idee abgelehnt. Aber die FIM, und nun wohl auch Promoter IMG, machte in ihrer Geschichte selten dadurch von sich Reden, dass sie besonders innovativ ist.

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