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Kai Huckenbeck über sein Aus im Speedway-Grand-Prix: «Chaos in meinem Kopf»
Zwei Jahre konnte sich Kai Huckenbeck im Speedway-Grand-Prix unter Beweis stellen, doch ihm gelangen nur vereinzelte Topleistungen. SPEEDWEEK.com fragte nach, wie er mit seinem Ausscheiden umgeht.
Speedway-GP
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Nach der Saison 2025 war für Kai Huckenbeck erst mal Pause angesagt und er gönnte sich etwas Abstand vom Sport. «Ich habe definitiv meinen Urlaub in der Sonne gebraucht und die Zeit genutzt, um durchzuatmen», erzählte der Norddeutsche, der nach zwei intensiven Jahren im Grand Prix zunächst die sportliche Qualifikation verpasste und für 2026 auch keine Dauerwildcard erhielt. «Ich hatte nicht mit einer Wildcard gerechnet, weil ich ja schon zweimal hintereinander eine hatte. Die letzte Saison war schlechter als die davor, da konnte man absehen, dass es nicht für eine weitere Wildcard reicht.»
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In diesem Jahr wird Huckenbeck höchstens mit einer Tageswildcard oder als Nachrücker an einem Grand Prix teilnehmen: «Als vierter Substitute besteht zumindest die Chance reinzurutschen, auch wenn ich niemandem eine Verletzung wünsche. Ich habe letztes Jahr mein Ziel verfehlt und das Aus war eine harte Nummer, aber wer weiß, wofür es vielleicht gut ist.» Die Wochen nach dem Ausscheiden aus dem Grand Prix, den er 2025 als Gesamt-15. abschloss, nutzte der 32-Jährige auch zum Reflektieren und Schlüsse ziehen. «So ein Grand-Prix-Jahr ist mit viel Stress, Organisation und Aufregung verbunden», schilderte Kai im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Die Renntage waren sehr lang, ich war immer sehr aufgeregt und habe das nicht so in den Griff bekommen, um routiniert mein Programm abzuspulen wie bei einem Ligarennen, wo alles viel einfacher ging. Ich habe mich selbst unter Druck gesetzt, aber man lernt auch aus solchen Situationen – vielleicht ist es gut, mal ein Jahr auszusetzen. Ich will auf jeden Fall versuchen wieder reinzukommen und hoffe auf einen Startplatz in der Qualifikation.»
Ich hatte die wildesten IdeenKai Huckenbeck
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Huckenbeck weiter: «Ich hatte im letzten Jahr auch viele gute Rennen und Läufe, aber wenn es nicht läuft, greift man nach jedem Strohhalm und ich habe zu viel probiert und umgebaut. Ich habe zu viele Motoren, Rahmen, Kupplungen eingesetzt und alles Mögliche umgebaut, mit den wildesten Ideen, weil ich versucht habe, irgendwas zu finden. Das hat am Ende für noch mehr Chaos in meinem Kopf gesorgt, da muss in der nächsten Saison mehr Ruhe einkehren.»
Nach den schwachen Auftritten im Grand Prix lief es auch im Challenge nicht, wo er mit mageren vier Punkten auf dem 14. Platz strandete und seine letzte Chance auf die weitere GP-Teilnahme verspielte. «Das war ein katastrophaler Tag, nachdem ich mich im Training noch wohlgefühlt hatte», erinnerte er sich. «Ich hatte keine Starts, fand keinen Fluss im Rennen und egal, was wir probiert haben, nichts hat funktioniert. Die Ergebnisse mit ein paar Pünktchen waren viel zu wenig.»
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