Speedway-GP

Tai Woffinden: «WM-Titel Nummer 2 war schwerer»

Von Katja Müller - 16.10.2015 13:35

Tai Woffinden sicherte sich bereits beim vorletzten Speedway-Grand-Prix in Thorn den Weltmeister-Titel. Keine leichte Aufgabe, wie der Brite im Interview erzählte.

Kurz nach dem Titelgewinn war der 25-Jährige beim TV-Interview kaum in der Lage zu sprechen: «Ich habe so hart dafür gearbeitet, so hart, um das zu erreichen. Es war viel schwerer als 2013 bei meinem ersten Titel.»

2014 verpasste Woffinden knapp das WM-Podium: Er lag zum Saisonende punktgleich mit Nicki Pedersen auf WM-Rang 3, verlor aber das Stechen um Bronze.

Auch 2015 war kein einfaches Jahr für den nun zweifachen Weltmeister. «Wenn ich zurückschaue auf 2013, da lief alles für mich. Egal was ich gemacht hab, es ist mir gelungen: perfekter Ort, perfekter Zeitpunkt. Dieses Jahr ist es viel emotionaler, weil ich hart arbeiten musste, kämpfen musste, um den Titel zu gewinnen. Für mein Team gilt das Gleiche, sie haben nie aufgehört mit der Arbeit. Dass ich es ein zweites Mal geschafft habe, ist großartig», erzählte Woffinden.

Beim GP in Thorn verpasste Woffinden die Semifinales: «Das war hart, weil wir nicht das richtige Set-up gefunden haben. Als ich raus war sagte man mir, dass ich trotzdem noch Weltmeister werden könne an dem Abend, je nachdem, was Greg Hancock machen würde. Als es dann passierte, war es total unwirklich.»

Der 25-jährige Brite hat eine hektische Woche hinter sich: Sponsorentermine und Verhandlungen für die verschiedenen Speedwayligen für 2016. Woffinden: «Montagmorgen habe ich zwei Sponsoren getroffen. Das ist etwas, das du machen musst, denn ohne Sponsoren hätte ich all das nicht geschafft. Ich möchte allen danken. Vor allen auch meiner Familie, meiner Freundin Faye und meinem kompletten Team. Alle waren großartig und ich kann ihnen gar nicht genug danken.»

Tai Woffinden ist erst der zweite britische Doppelweltmeister nach Freddie Williams (1950 und 1953) und Peter Craven (1955 und 1962).

Tai Woffinden (108) gegen Greg Hancock © Pabijan Tai Woffinden (108) gegen Greg Hancock Tai Woffinden (li.) und Jason Doyle © Pabijan Tai Woffinden (li.) und Jason Doyle

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