Paar-EM: Deutschland fehlte ein Punkt zur Medaille

Von Jan Sievers
Speedway-Paar-EM
Kai Huckenbeck (rot) hät Ausschau nach Valentin Grobauer (blau)

Kai Huckenbeck (rot) hät Ausschau nach Valentin Grobauer (blau)

Um Haaresbreite ist Deutschland bei der Speedway-Paar-Europameisterschaft in Debrecen an einer Medaille vorbeigeschrammt. Polen holte vor Russland und Tschechien den Titel.

Nach der überzeugenden Leistung bei der Qualifikationsrunde in Güstrow, wurden für Deutschland wieder Kai Huckenbeck und Tobias Busch für das Finale im ungarischen Debrecen nominiert. Als Reservist gesellte sich Valentin Grobauer dazu, der jüngst im Finale der U21-Weltmeisterschaft überzeugen konnte.

Huckenbeck gab insgesamt nur vier Punkte an die Gegner ab, überzeugte auf ganzer Linie und holte allein zwei Drittel der deutschen Punkte. Nach einem dritten Platz im ersten Lauf folgte für Tobias Busch ein Ausfall, dann wurde er durch Grobauer ersetzt, der die restlichen Punkte für Deutschland holte.

Am Ende fehlte den Schwarz-Rot-Goldenen nur ein Punkt bis zur Bronzemedaille, die an das Team aus Tschechien ging. Die Speedway-Nation Nummer 1 Polen holte sich den Titel, Silber ging an die Russen, die mit Grigorj Laguta den besten Fahrer des Tages in ihren Reihen hatten.

Ursprünglich war das Finale zur Paar-Europameisterschaft für Samstag angesetzt, doch starker Regen flutete die Bahn, wodurch bereits das Training und auch das Rennen abgesagt und auf Sonntag verschoben werden musste.

Ergebnisse Speedway-Paar-EM Debrecen/H:

1. Polen, 26 Punkte:
 Sebastian Ulamek 2,
Damian Balinski 10,
Dawid Lampart 14.
2. Russland 22:
 Vitali Belousov 7,
Grigorij Laguta 15,
Andriej Kudriaszov N.


3. Tschechien 20:
 Vaclav Milik 16,
Eduard Krcmar 4,
Zdenek Holub 0.


4. Deutschland 19:
 Kai Huckenbeck 13, Tobias Busch 1, Valentin Grobauer 5.


5. Ungarn 18:
 Joszef Tabaka 12,
Norbert Magosi 6,
Sandor Tihanyi N.
6. Österreich 12: Aleksander Schaaf 4,
Daniel Gappmaier 8.


7. Lettland 8:
 Denis Zvorygin 1,
Oleg Mihailov 7.

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