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Kai Huckenbeck: «Den Profis nicht noch terminliche Steine in den Weg legen»
Wegen Terminüberschneidungen fuhr Kai Huckenbeck im vergangenen Jahr nur zwei der vier Rennen zur Deutschen Speedway-Meisterschaft und hatte damit keine Chance, Champion zu werden.
Speedway
Im Artikel erwähnt

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Noch bevor der Rennkalender mit nun sogar fünf statt vier Rennen zur Deutschen Meisterschaft veröffentlicht wurde, sprach SPEEDWEEK.com mit Kai Huckenbeck über den noch recht neuen Modus. «Eine Serie ist ganz gut, weil uns aktuell die breite Masse der Fahrer in einem Sport fehlt, der immer teurer wird. Da sind mehrere Rennen in Deutschland gut, weil man die Praxis braucht, um sich zu verbessern», kommentierte der zweifache Deutsche Speedwaymeister. «Wir haben in Deutschland immer wieder größere Lücken zwischen den Topfahrern: Aus meiner Generation sind es rund zehn Jahre hin zu Norick Blödorn, dann sind Lücken von mehreren Jahren zu den nun aufstrebenden Fahrern wie Carlos Gennerich und Tyler Haupt. Wir bräuchten mehr Fahrer dazwischen.»
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Kai Huckenbeck: «Das tut uns Profis weh» Um den Einheimischen mehr Möglichkeiten zu bieten in Deutschland Rennen zu bestreiten, wurde die Deutsche Meisterschaft im vergangenen Jahr in einer Serie ausgetragen, von der die drei besten Rennen pro Fahrer gewertet wurden. «An sich ist das eine gute Idee, aber wir haben inzwischen zu wenige Senioren und fast die Hälfte des Feldes war mit U21-Fahrern besetzt», hielt Huckenbeck fest. «Vielleicht wäre es besser, die U21-DM als Serie zu machen und die DM als Tagesfinale. Alternativ könnte man auch schauen, dass man Termine außerhalb der Ligakalender findet, um Überschneidungen zu vermeiden. Stralsund und Berghaupten gingen für mich nicht, wegen meiner Verpflichtungen in der Liga in Polen. Auch Norick hätte letzte Saison fast zwei Terminüberschneidungen gehabt und wäre dann auch nicht Deutscher Meister geworden. Solche Überschneidungen tun uns Profis immer weh. In Deutschland sollten wir froh sein, wenn wir noch ein paar Profis haben, und denen nicht noch terminliche Steine in den Weg legen. Die Richtung stimmt, vielleicht hätte man aber nicht gleich mit vier Rennen starten müssen.»
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