Paar-EM: Smolinski und Michi Härtel stehen im Finale

Von Jan Sievers
Speedway-Paar-EM
Michael Härtel steuerte in Italien zwölf Punkte bei

Michael Härtel steuerte in Italien zwölf Punkte bei

Im Semifinale der Speedway-Paar-Europameisterschaft in Badia Calavena belegte Deutschland den zweiten Platz. Martin Smolinski und Michael Härtel fahren zum Finale nach Riga.

Kindheitserinnerungen wurden bei Martin Smolinski wach, als er in Badia Calavena im Semifinale der Speedway-Paar-EM zusammen mit Michael Härtel und Reservist Sandro Wassermann antrat. Auf der Strecke in Nordost-Italien war er im Kindesalter mit dem ADAC Junior-Team im Trainingslager und musste nun als gereifter Pilot die deutsche Paarung ins Finale der Europameisterschaft leiten – was ihm gelang.

Mit zwei Doppelsiegen startete Deutschland in das Rennen. Mit einem 5:1 schlugen Smolinski und Härtel Ungarn und auch Österreich und legten damit den Grundstein für das Weiterkommen. Trotz eines Ausfalls und eines Sturzes des Deutschen Meisters kam Schwarz-Rot-Gold hinter den unbezwingbaren Dänen und vor der Heimmannschaft Italien auf den zweiten Platz.



Für Österreich hingen die Trauben in Italien zu hoch. Fritz Wallner punktete mit elf Zählern gut, jedoch bekam er durch seinen Partner Daniel Gappmaier zu wenig Schützenhilfe, als dass es für einen Platz in den Top-3, der das Weiterkommen ins Finale bedeutet hätte, reichte.

Im Endlauf in der lettischen Hauptstadt am 13. August treffen die Deutschen auf die drei Medaillengewinner des Vorjahres, Polen, Russland und Tschechien, sowie den gesetzten Gastgeber Lettland und die qualifizierten Dänen und Italiener.



Wie es sich anfühlt Paar-Europameister zu werden, weiß Martin Smolinski bereits: 2013 wurde der Kapitän zusammen mit Kevin Wölbert in Herxheim überraschend Europameister vor Polen und der Ukraine

Ergebnisse Speedway-Paar-EM Badia Calavena/I:

Qualifiziert für das EM-Finale in Riga:


1. Dänemark, 29 Punkte

Rasmus Jensen 17

Mads Korneliussen 12



2. Deutschland 22

Martin Smolinski 10

Michael Härtel 12

Sandro Wassermann N

3. Italien 21

Nicolas Covatti 15

Michele Paco Castagna 1

Nicolas Vicentin 5

Ausgeschieden:


4. Slowenien 18

Nick Skorja 15

Denis Stojs 3


5. Österreich 14

Fritz Wallner 11

Daniel Gappmaier 3


6. Ukraine 12

Stanislav Melnyczuk 11

Viktor Trofimov 1


7. Ungarn 10

Norbert Magosi 2

Jozsef Tabaka 8

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