Sepang: Für Zulfahmi Khairuddin reicht das Geld

Von Kay Hettich
Zulfhami Khairuddin schrammte nur knapp am Sief vorbei

Zulfhami Khairuddin schrammte nur knapp am Sief vorbei

Nach drei Jahren sagte der Sepang International Circuit zur Superbike-WM Lebewohl. Für Zulfahmi Khairuddin wird Rennstreckenboss Dato’ Razlan Razali dennoch Geld locker machen.

Der Motorradrennsport in Malaysia boomt, doch noch reicht das Interesse nicht für zwei Weltmeisterschaftsläufe im Land, der Sepang International Circuit (SIC) konzentriert sich daher in Zukunft auf die MotoGP, der Superbike-WM erteilte man nach drei Jahren eine Absage.

Dabei wollte SIC-Boss Dato’ Razlan Razali die Superbike-WM eigentlich als Plattform zur Förderung der jungen malaysischen Talente nutzen, um sie abseits des grossen Trubels auf WM-Niveau zu hieven! Razali unterstützt. 2016 fuhr mit Zulfahmi Khairuddin mit Geld vom Sepang-Circuit erstmals ein Malaysier die volle Saison in der Supersport-WM. Der 24-Jährige schrammte beim Heimrennen als Zweiter nur um 50/1000 sec am Sieg vorbei.

«Für uns war es ein bittersüßer Moment, dass wir unsere Zeit mit dem Superbike-Paddock mit einem solchen denkwürdigen Ereignis beenden. Unser gesamtes Team hält die Durchführung der Rennen weiterhin für sinnvoll und wir werden die Serie vermissen», gibt Razali zu. «Wir müssen jedoch alle Faktoren in die Bewertung einfliessen lassen und dann ist die Entscheidung, sich zurückzuziehen, das Beste. Wir hoffen auf eine neue Gelegenheit, dass die Superbike-WM nach Malaysia zurückkehrt.»

Khairuddin muss sich um seine Karriere keine Sorgen machen, mit einer Finanzspritze aus Malaysia wird er sich auch 2017 bei einem guten Team einkaufen können. «Wir werden Fahmis Karriere in der Supersport-WM auch im nächsten Jahr fördern», verspricht der SIC-Boss.

Khairuddin fährt für das Orelac Racing Team, eine Fortsetzung der Zusammenarbeit ist wahrscheinlich. «Ich dachte schon immer, dass Fahmi für einige Überraschungen sorgen kann», sagt sein Teamchef Giulio Bardi. «Er ist ein sehr talentierter Fahrer, ein junger Fahrer und hat dennoch viel Erfahrung. Er musste sich daran gewöhnen mit 36 verrückten Jungs zu fahren, die er nicht kannte. Ich gehe immer mit dem Ziel in die Rennen zu gewinnen. Realistisch gesehen weiß ich, dass es mit einem Fahrer aus der Moto3 etwas Wachstumsschmerz geben muss.»

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