Leon Lambing (Yamaha R3): Sturz nach Pole-Position

Von Helmut Ohner
Strassensport

Im Vorjahr tummelte sich Leon Lambing noch als einziger Österreicher in der FIM Europe Superstock 300-Meisterschaft, beim Auftakt der diesjährigen Saison waren es bereits drei Fahrer mehr aus der Alpenrepublik.

Um dem Nachwuchs die Möglichkeit zu eröffnen, vergleichsweise günstig in den Motorradrennsport einzusteigen, wurde 2017 von der österreichischen Motorsportbehörde «Austrian Motorsport Federation» (AMF) die Klasse Superstock 300 ins Programm genommen. Der Gesamtsieger sollte mit dem «Motorradrennsport Pokal der AMF» ausgezeichnet werden.

In den ersten drei Jahren fand sich mit Lenny Ulbel (2017 und 2018) und Leon Lambing (2019) gerade einmal ein Österreicher, der sich in dieser Nachwuchsklasse, die im Rahmen der FIM Europe Superstock 300 ausgetragen wurde, seine Sporen verdienen wollte.

Zum Auftakt der diesjährigen Meisterschaft der FIM Europe Superstock 300 auf dem Pannonia Ring fanden sich vier Piloten aus der Alpenrepublik ein. Neben Lambing stellten sich auch noch Leo Rammerstorfer, Benjamin Baumgartner und Cillian Schwarz ein, um sich mit den Fahrern aus Ungarn, Polen, Tschechien, Slowenien und der Slowakei zu messen.

Bei strömendem Regen lieferte Lambing eine überlegene Trainingsbestzeit ab. Der Österreicher distanzierte den zweitplatzierten Tschechen Petr Svoboda um über eineinhalb Sekunden, der Ungar Adam Kakuszi lag als Dritter bereits mehr als 2,5 Sekunden zurück. Baumgartner, Rammerstorfer und Schwarz landeten auf den Plätzen 7, 9 und 13.

Der erste Lauf sollte für den Polesetter allerdings nur bis zur zweiten Kurve dauern. Nach einer Berührung mit einem Konkurrenten kam der junge Wiener, der seine Vorjahres-Kawasaki gegen eine Yamaha eingetauscht hat, zu Sturz und musste das Rennen vorzeitig beenden. Auch Schwarz wurde im Regen ein Opfer der schwierigen Bedingungen und stürzte.

Zwischen den beiden Heating-Factory-Youngstern Rammerstorfer und Baumgartner entwickelte sich um Rang 7 im ausfallsreichen Rennen ein spannender teaminterner Zweikampf, den Rammerstorfer erst knapp vor Rennende zu seinen Gunsten entscheiden konnte.

Im sonntägigen Rennen, das wie schon am Samstag vom Tschechen Svoboda gewonnen wurde, schafften es alle vier Österreicher ins Ziel. Rammerstorfer sicherte sich unmittelbar vor Lambing den sechsten Rang, Baumgartner vermochte sich im Kampf um die elfte Position knapp gegen Schwarz durchzusetzen.

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