Wharton-Sieg: Serie von Marvin Musquin gestoppt

Von Matthias Dubach
Supercross
Blake Wharton: Der erste Sieg 2013 war überfällig

Blake Wharton: Der erste Sieg 2013 war überfällig

Dem KTM-Star unterlief in Houston ein folgenschwerer Fahrfehler. Statt eines möglichen Sieges gab es Rang 3, Gesamtleader Wil Hahn konnte den Vorsprung wieder ausbauen.

Beim Start zum Finale des 250-ccm-Rennens beim Supercross in Houston kamen gleich sieben Fahrer bei zwei Massenkarambolagen zu Fall. Die Toppiloten blieben aber unbehelligt – KTM-Star Marvin Musquin lieferte sich in der ersten Runde mit Blake Wharton (Suzuki) einen packenden Kampf um die Führung. Wharton konnte sich durchsetzen, aber der Franzose blieb in Schlagdistanz.

Musquin musste aber in der sechsten Runde einen Rückschlag hinnehmen. In der Whoops-Sektion kam er ins Straucheln und stürzte in die Streckenbegrenzung. Wharton konnte sich absetzen, Ostküstenserie-Gesamtleader Wil Hahn (Honda) kam vorbei und arbeitete sich mit schnellen Runden an Wharton heran. Hahn war schneller unterwegs als der langhaarige Suzuki-Star, aber einige Fahrfehler verhinderten den Sieg von Hahn. Wharton siegte erstmals in dieser Saison. Schon in Indianapolis hatte er einen solchen Erfolg vor Augen, aber damals schenkte er mit einen Sturz in der letzten Runde den Sieg an Musquin.

«Die Strecke war zerfurcht, es gab einige schwierige Stellen», meinte der Suzuki-Fahrer. «Ein Sieg fühlt sich überall gut an, aber es ist speziell für mich, hier zu gewinnen, wo ich aufgewachsen bin. In diesem Stil will ich weitermachen.»

Musquin musste sich mit Rang 3 zufrieden geben, seine Siegesserie (zuletzt 3 Siege in Folge) und seine Aufholjagd in der Gesamtwertung wurden gestoppt. Nun liegt der KTM-Pilot wieder acht Punkte hinter Hahn zurück. «Die Whoops haben mir im Training und im Halbfinale gut gefallen, aber im Finale wurden sie sehr trickreich. Dummerweise haben sie mich in einen Sturz gezwungen», ärgerte sich der Titelanwärter. «Ich bin ziemlich enttäuscht, denn meine Rundenzeiten waren schneller als die von Wil und Blake. Aber nach meinem Fehler konnte ich sie nicht mehr einholen. Nun liege ich acht Punkte zurück, ich muss in den verbleibenden Runden definitiv auf das oberste Treppchen zurückkehren.»

Einen starken Auftritt legte auch Daniel Herrlein hin. Der Honda-Pilot aus Deutschland zog mit Rang 9 in die Top-Ten ein.

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