Weshalb Markus Class auf die Supermoto-DM verzichtet

Von Ivo Schützbach
Supermoto
Markus Class

Markus Class

Nach einem Jahr Pause wird im Supermoto-Sport 2019 wieder ein Weltmeister ausgefahren. Markus Class hat sich mit dem Team Phoenix Husqvarna geeinigt und setzt seine Prioritäten neu.

«Nach 2018 wurde mir klar, dass es für mich keinen großen Sinn macht, erneut die Deutsche Meisterschaft zu fahren», sagt Markus Class, der nach dem DM-Gewinn 2017 in diesem Jahr lediglich Gesamtfünfter wurde. Der 28-Jährige konnte 2018 wegen Rennen in der Europameisterschaft nur an vier Events teilnehmen, in acht DM-Läufen eroberte er vier Siege und vier zweite Plätze – jeweils geschlagen von Meister Marc-Reiner Schmidt. «Die Meisterschaften haben zu viele Terminüberschneidungen, sodass es nicht möglich ist, bei beiden anwesend zu sein.»

Nachdem es dieses Jahr lediglich eine Europameisterschaft gab, die Class auf Gesamtrang 3 beendete, wird 2019 neben dieser wieder eine Supermoto-Weltmeisterschaft ausgetragen. «Ich werde ausschließlich Weltmeisterschaft in der Klasse S1GP fahren», hielt er gegenüber SPEEDWEEK.com fest. «Es werden voraussichtlich sechs Events stattfinden, zwei davon Übersee. Die Deutsche Meisterschaft werde ich zu Trainingszwecken nutzen. Für mich stand seit dem letzten Rennen im Fokus ein gutes Team zu finden, welches den finanziellen Background hat, und mir alles gibt um Weltmeister zu werden», definiert Class seine Ziele für 2019.

Der Wormser einigte sich mit dem italienischen Phonix-Team und wird wieder mit einer Husqvarna FS 450 an den Start gehen.

Der WM-Kalender wird voraussichtlich kommende Woche veröffentlicht, die Übersee-Rennen sollen in Katar und Russland stattfinden.

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