Horst Saiger: «Das nächste Mal gewinne ich!»

Von Helmut Ohner
Tourist Trophy

Der Österreicher Horst Saiger verblüfft mit seiner Leistung beim North West 200 und verlässt Nordirland mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen.

Die Bilanz von Horst Saiger bei seinem dritten North West 200 kann sich sehen lassen. Der in Liechtenstein lebende Österreicher sorgte bereits am Dienstagnachmittag mit seiner Halbzeit-Pole-Position in der Klasse Superstock für Aufsehen unter den Rennsportexperten. Im Abschlusstraining bestätigte der Kawasaki-Pilot mit Rang 6 diese Leistung.

Im ersten Rennen sollte es für Saiger noch besser laufen. Trotz eines zurückhaltenden Starts, bei dem er weit zurück fiel, beendete er den ersten Lauf an fünfter Stelle. «Leider habe ich durch einen überrundeten Fahrer zu viel Zeit auf Martin Jessopp verloren, ansonsten hätte ich noch einen Angriff auf ihn starten können», erzählte Saiger.

Die Krönung seiner Leistung folgte aber im zweiten Superstock-Rennen. Hinter den beiden führenden Dunlop und Rutter kämpfte er verbissen um den letzten Platz auf dem Siegestreppchen. «Ich war schon Dritter und habe Boden auf das Führungsduo gutgemacht. Dann habe ich mich allerdings verbremst, das hat mich wieder zurückgeworfen.»

Weil das Rennen nach dem schweren Sturz von Simon Andrews in der vierten Runde mit der Roten Flagge gestoppt wurde, blieb für Saiger nur der undankbare vierte Platz. «Heute wäre eine Podiumsplatzierung durchaus im Bereich des Möglichen. Ich habe gesehen, dass ich mit den schnellen Jungs locker mithalten kann.»

«Durch das schlechte Wetter in den letzten beiden Jahren konnte ich nur wenige Runden im Trockenen absolvieren, deshalb hat mir auch die Sicherheit auf diesem schwierigen Kurs gefehlt. Heuer ist es von Runde zu Runde besser gelaufen. Auf alle Fälle weiß ich jetzt, dass ich hier auch gewinnen kann», ist Saiger überzeugt.

Weniger zufrieden zeigte sich Saiger mit seinen Resultaten in den beiden Supersport-Rennen. «Das Motorrad ist besser als die Ergebnisse vermuten lassen. Ich bin zwar über zehn Jahre auf keiner Supersport-Maschine gesessen, aber das kann nicht der Grund dafür sein. Wenn ich ehrlich sein sollte, habe ich keine Ahnung, warum es nicht besser gelaufen ist.»

Für Saiger und seinem Team geht es am Mittwoch weiter auf die Insel Man. Vorher muss aber noch an den Maschinen gearbeitet werden. «Im abschließenden Superbike-Rennen ist die Gabel immer weicher geworden. Ich muss mir anschauen, woran es gelegen ist. Vielleicht kann ich die Werkstatt von Ian Lougher benutzen, allerdings weiß er noch nichts davon.»

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